Thores Tea Time - der Podcast aus'm Norden

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Also in der Gruppe nenn ich's jetzt mal, sind wir ungefähr ...

00:00:04: ... und damit bist du einer der größten Arbeitgeber im DIT-Marschen.

00:00:09: Wo du erst seit drei Jahren die Firma besitzt... Und nicht übernommen hast!

00:00:16: Du hast sie frisch gegründet.

00:00:18: Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit?

00:00:20: In einer modernen Anwaltskanzlei?

00:00:22: Als Rechtsanwalt?

00:00:23: Rechtsanwelten?

00:00:24: Als Renault Fachangestellte oder als Querinsteigen?

00:00:27: Wir

00:00:27: erweitern uns und suchen Sie.

00:00:30: Bewerben Sie sich jetzt.

00:00:32: Sie erwartet ein moderner Arbeitsplatz, der mit aktueller Technik ausgestattet ist für unsere elektronische Aktenführung in einem aufgeschlossenen und freundlichen Team.

00:00:40: Bewerden sie sich jetzt!

00:00:52: Bent Röger.

00:00:54: Er ist für viele sicherlich noch unbekannt, aber das wollen wir heute bittestens ändern denn es gibt allen Grund das zu ändern, denn Bent hat vor drei Jahren ja vor etwas mehr als drei Jahre und drei Monaten eine Firma gegründet die mittlerweile sehr stark und schnell gewachsen ist.

00:01:13: Bent hat mittlerweile über fünfhundert Mitarbeiter und diese Firma sitzt in DIT-Marschen.

00:01:20: Und Ben hat sicherlich vor einigen Jahren nicht gedacht, dass er eine Firma erstens in Dittmarschen haben wird und auch so viele Mitarbeiter haben.

00:01:26: Denn seine Geschichte ist eine ganz andere?

00:01:29: In dieser Zwischenzeit eigentlich drei Monate nach Gründung ist auch Ben's Tochter auf die Welt gekommen und wie Gründungen und Familie im Einklang funktionieren kann welche Hürden es gibt wie man so schnell fünfhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter findet.

00:01:43: all das wollen wir jetzt bei einer Tasse T vom Teekontor Nord-Riesland besprechen Und das ist hier übrigens die erste Episode von Tourist Tea Time.

00:01:52: Nicht mit dem Ditmarscher, da gab es schon ein paar mehr!

00:01:54: Du bist ja auch eigentlich Flensburg, oder?

00:01:56: Das ist hier die erste Folge von Tourists Tea Time im neuen

00:01:59: Studio.

00:02:00: Hier in der Dieselstraße Acht B., in Husum.

00:02:02: wir sind fast fertig mit der Einrichtung und Ben ist der Erste... ...und du bist auch der erste in sieben Jahren Tourist tea time, der schon vor Podcast-Aufnahmen am Schwitzen ist.

00:02:15: Guten Morgen Ben!

00:02:16: Guten Morgen Tore!

00:02:17: Wie

00:02:17: aufgeregt bist

00:02:18: du?!

00:02:19: sehr aufregend.

00:02:20: Das Zittern ist ganz natürlich, das ist angeboren.

00:02:22: aber ja mal gucken ich bin noch nicht so die Rampensau.

00:02:28: Das

00:02:28: macht dich so unfassbar sympathisch, so erfolgreich und so nervös.

00:02:34: Diese Nervosität in diesem Ausmaß habe ich bislang noch nie erlebt Und ich freue mich auf das Gespräch mit dir.

00:02:39: und der Tee hilft zur Beruhigung.

00:02:41: Und es wird auch helfen, zu beruhigen erstmal darüber zu sprechen wer du eigentlich bist.

00:02:46: Bennt fang doch mal an geh mir ein paar Jahrzehnte zurück bitte.

00:02:49: wo kommst Du her?

00:02:50: Wer bist Du?

00:02:50: was hast Du gemacht?

00:02:51: Ja ich bin Bennt.

00:02:53: Kommen hast Du selber gesagt.

00:02:56: ursprünglich aus Flensburg bin da geboren.

00:02:58: dann sind meine Eltern kurz nach Alvislohe gezogen.

00:03:01: Das ist neben kalten Kirchen ... so dreieinhalb war, sind wir dann wieder hochgezogen.

00:03:09: In der Geltinger Bucht bin ich dann groß geworden in Steimekirche und umliegenden Dörfern.

00:03:14: Querensteimer Kaff weiß er gar ja.

00:03:17: Genau!

00:03:18: Und sind dann irgendwann zum späten Teenager-Alter nach Flensburg gezogen.

00:03:23: Dann habe ich irgendwann mein Abitur da am alten Gym gemacht.

00:03:27: Bin dann kurz nach Kolumbien gegangen... Was man so macht?

00:03:32: Da gibt es doch auch einen Flensburger Tageblocker.

00:03:35: Blattartikel irgendwo, wo ich mal nach Spendengeldern gefragt habe.

00:03:40: Und hab da an den Slums im Bogotal in Ciudad Bolivar gearbeitet und so ein bisschen Gitarrenunterricht und Englisch-Unterricht gegeben und in der Kindergarten gearbeitet.

00:03:53: Da waren

00:03:53: deine Eltern ja auch ebby als sie das gehört haben was du davor hast?

00:03:56: Ja

00:03:57: also ich bin während der Schulzeit schon ausgezogen zu Hause.

00:04:00: Das heißt ein kleines bisschen Abnabelungsprozess hatten wir dann schon hinter uns aber hätte jetzt nicht unbedingt Kolumbien sein müssen, hat jetzt nicht den besten Ruf.

00:04:09: Aber es ist ein wunderschönes Land, das kann ich anders nichts sagen.

00:04:11: Also hat mehr zu bieten als man es erwarten würde von Karibik, Pazifik, Atlantik, Amazonas... Es gibt schon viel Zeit entdecken dort.

00:04:20: Soll nicht um Kolumbian gehen jetzt aber dass

00:04:22: wir so

00:04:23: medial mitbekommen ist eben meist eher negativ?

00:04:26: Ich habe sogar Angst davor!

00:04:28: Ich hab Angst da hinzufahren aufgrund der Berichterstattung und sicherlich einige Netflix-Serien.

00:04:32: Ich würde da nicht hinfahren, weil ich das Schiss vorab habe.

00:04:37: Das ist schade,

00:04:38: garantiert!

00:04:39: Wirklich schade?

00:04:39: Zumal mittlerweile kann man schon sagen deutlich ruhiger.

00:04:43: Da ist in den letzten fünfzehn Jahren auch noch mal aufs Ski passiert.

00:04:46: Meine

00:04:48: Freundin von Jule war gerade in El Salvador.

00:04:53: Ja,

00:04:54: okay... Da ist ein bisschen mehr Action, glaube

00:04:55: ich.

00:04:55: Als das gefährlichste Land ever wird und sie meint das schönste Land wo sie jeweils nichts dergleichen.

00:05:02: Ich glaube, es kommt auch mal drauf an.

00:05:03: Natürlich brauchst du immer Glück

00:05:04: oder Pech

00:05:06: und musst darauf achten einfach wo du bist.

00:05:08: Aber das gibt es auch irgendwo anders auf der Welt.

00:05:10: Ja man muss sich da vielleicht mehr regeln halten als man's in Deutschland muss aber...

00:05:15: Was hat diese Zeit in Kolumbien mit dir gemacht?

00:05:17: Was hat das bei dir verändert?

00:05:19: Spannenderweise hatte mich damals auch noch ein bisschen anders aus.

00:05:25: Hatte irgendwie meine Dreadlocks und meine Hippie Klamotten an Und war mir sicher, ich mache irgendwie... keine Ahnung.

00:05:35: Studier-Kulturwissenschaften und eine Bandconteste oder sowas?

00:05:39: Keine Ahnung!

00:05:41: Nee, hat schon damals gezeigt dass Veränderungen auch Strukturbrauch und das Unterstützung auch Strukturbrauch und vor allem Ressourcen brauche.

00:05:50: Ja, ich sag mal wenn man da jetzt als deutscher Teenie rüber geht natürlich machen wir es mit Ugen gewissen aber wie hilfreich sind irgendwelche Postpubertern deutschen Kinder, die da jetzt versuchen irgendwie Entwicklungshilfe zu machen.

00:06:05: Also irgendwie hat mir das dann so ein bisschen die Illusion genommen was nur guter Wille alleine irgendwelche Berge versetzen kann und hab dann in Deutschland.

00:06:13: in Flensburg habe ich dann BWL studiert bei Volker Logs.

00:06:18: Das war auch eher so ein Impulsstudium damals Und hab dann irgendwie gemerkt dass dass mir das teilweise liegt oder ich das irgendwie interessant finde.

00:06:28: Es ist ja auch immer sehr omnipräsent, es strengt eigentlich nicht per se ein so ein Bewehrstudium

00:06:35: und viele Möglichkeiten.

00:06:36: Ja genau!

00:06:36: Und bin dann da in diesen Investment-Bereich abgerutscht, habe dann angefangen im Köln zu arbeiten...

00:06:45: Abgerutsch?

00:06:46: Abgeruscht in die Abgründe des Investmentbanking.

00:06:51: Ich hab dann den Kölner für eine M&A.

00:06:55: Also, jetzt muss ich mal aufpassen.

00:06:57: Mir wird immer gesagt, ich schwerf zu viel mit irgendwelchen dänglichen Wörtern um mich... Wenn

00:07:01: ich sie nicht verstehe, dann frage ich nach?

00:07:03: Genau also ganz normal unternehmens Verkäufe, Zusammenlegung solche Themen und hab da in Köln für so eine Boutique gearbeitet während des Studiums und hat dann gedacht dass sich das in meinem Master vielleicht irgendwie vertiefe bin dann nach London gegangen.

00:07:19: Dann der Base Business School mein Finance Degree gemacht Und dann genau in dem Bereich auch gearbeitet, also seien es irgendwelche Börsengänge in der Schweiz und irgendwelchen Unternehmenszusammenlegungen Hamburg.

00:07:33: Das waren so die Facetten, die einen dann umgetrieben haben.

00:07:38: Hat dich das erfüllt?

00:07:41: Es hat zumindest den Tag gefüllt, also die Arbeitsstunden, Sorgenstunde... Der

00:07:45: Tag und das Konto!

00:07:48: Ich sage immer, wenn man es auf einem Stundenlohn runterbricht, dann habe ich wahrscheinlich genauso viel verdient wie jeder andere Absolvent mit seinem Master.

00:07:56: Weil Workload Arbeitspensum

00:07:57: einfach mehr war?

00:07:58: Genau, er potenziell doppelt so lange und doppeltsoviel gearbeitet.

00:08:01: Also was ich da von Ermitt bekommen hab oder mitgenommen hab aus der Zeit ist jetzt irgendwie Kreisrunder Hausfall und Tinnitus als dass mich über irgendwelche Kontostände groß freuen können.

00:08:14: Genau, hab dann Ende-Zwanzig-Ninzen eigentlich für mich damals als das mit dem Tinnitus anfing auch gesagt.

00:08:20: Ich streiche hier zumindest die Segel weil das also erst mal körperliche Reaktion natürlich ist und B ist natürlich auch das Privatleben belastet etc.

00:08:34: Und dann kam ja sowieso Covid, da war er... Dann war es eher entspannt.

00:08:37: Und meine Frau Christina, die ist Lehrerin in Dittmarschen, hat da eine Beamtenstelle bekommen, kommt auch aus Dittmarchen und dann ... Wann hast du sie

00:08:46: kennengelernt?

00:08:46: ...

00:08:47: zwanzig, siebzehn oder so.

00:08:49: Zwanzig

00:08:50: abzehn.

00:08:50: Während noch der Finanz-Jean Leur unten warst deine Frau bereits in Dittlemarsch als Lehrerin gearbeitet?

00:08:57: Genau, das ist jetzt nach Dittmaschen gekommen.

00:08:59: Kommt auch aus Tittlemarshen, hat den Rostock aber studiert.

00:09:01: Ja, ja.

00:09:02: Und ähm...

00:09:04: Ja!

00:09:04: Das

00:09:04: hat

00:09:04: ein ... eine Pädagogin, die in Dittmarschen arbeitet.

00:09:11: Wie war da die Haarstruktur bei dir?

00:09:13: Die sind im Studium dann damals schon

00:09:15: nach ausgefallen

00:09:16: und jetzt ... Ich hatte das

00:09:18: trotzdem nicht.

00:09:19: Der Band aus den Finanzmetropolen der europaweit oder WC ist... Das hat ja schon Kontraste!

00:09:26: Wie habt ihr zueinander gefunden?

00:09:28: Welche

00:09:29: Themen hattet ihr?

00:09:30: Ja ich glaube dass es eher so die gleiche Vision wie ein Leben irgendwann aussehen soll.

00:09:35: Ähm, gleiche Werte und auch gleiche... Das finde ich auch immer irgendwie wichtig.

00:09:41: Auch gleiche Idee davon was wir tun müssen um so unser Lebensmodell das wir uns erhoffen erreichen zu können.

00:09:49: Also es ist ja auch mit Arbeit verbunden.

00:09:53: Ich hab schon äh... zwanzig achtzehn mal mit Freunden aus Gründungsthemen angestoßen.

00:10:00: Wir haben so über einen Kumpel Sein Bruder hat so ein Getriebe entwickelt am MIT und da haben wir dann angefangen mit irgendwie Horizon Twenty Twenty, heißt jetzt Horizon Europe.

00:10:12: Und so Inno-Swiss-Geschichten über Fördergelder.

00:10:15: zusammen mit der ETH in Zürich haben wir denn so Maschinenbauprojekte da losgetreten... ...und Hardware ist echt nochmal ein anderes Bees, da irgendwie nur unternehmlos in Gang zu bekommen weil ... das natürlich sofort mit irgendwelchen Unsum verbunden ist.

00:10:37: Wenn wir uns

00:10:38: einerseits in Vorleistung gehen?

00:10:40: Genau und dann auch venture capital investments die ersten und so, genau... Aber wie gesagt ich bin dann nach Dittmann habe dann so ein kleines Intermezzo in der Unternehmensberatung damals dann gemacht.

00:10:52: Also du hast erst mal das was du dir aufgebaut hattest da in der Finanzbranche, dass du erstmal gekappt.

00:10:57: ...

00:10:58: als Covid

00:10:58: kam, so um die.

00:11:00: Ja kurz davor wegen des Tinnitus.

00:11:01: aber Covid kam dann ganz gelegen... ...dann war eh nicht die beste Zeit irgendwie.

00:11:04: Ja okay.

00:11:06: Für den Neuanfang?

00:11:07: Es war die beste zeit für den Neuanfang vielleicht das ja.

00:11:10: Genau und hat dann wie gesagt ein bisschen Unternehmensberatung gemacht... ...für eine Beratung in Berlin, die einen ehemalige Arbeitskollege damals gegründet hatte.. ..und da denn auch... Also zusammen mit Christina mal die ersten Ideen auch gehabt, was man vielleicht irgendwie machen könnte.

00:11:30: So ein bisschen als Selbstständigkeit.

00:11:32: Vielleicht hat uns das schon immer so ein bisschen angetrieben?

00:11:36: Und wir hatten dann so einen ... Am Ende ist es wie eine Schnitzeljagd über Rätsel, wo du einfach per WhatsApp oder per SMS durch die Gegend geschickt wirst und wenn du nun Rätse löst, kriegst du ein Hinweis, wo Du als Nächstes hingehen

00:11:52: musst.".

00:11:54: Und wir wollten das eben vor allem machen in Orten, die vielleicht viel frequentiert sind.

00:12:00: Aber jetzt nicht immer groß genug dass so was automatisch steht also Kiel oder Hamburg der Berlin Dutzende von solchen Angeboten aber keine Ahnung Büssum und Kappeln vielleicht nicht und genau haben das dann ein bisschen gemacht.

00:12:14: aber haben wir irgendwann auch gemerkt okay es ist einfach eine riesen Aufwand für ... für das, was da überhaupt potenziell mal an der Tragung kann.

00:12:24: Also... Genau!

00:12:26: Aber das waren so unsere ersten Gehversuche.

00:12:30: Mal einfach einen Unternehmer durchzuexerzieren zusammen auch ein bisschen.

00:12:36: und dann kam wie gesagt, wurde meine Frau schwanger und das war noch so ein bisschen das Relikt aus Kurve, dass sie direkt ins Beschäftigungsverbot geschickt wurde.

00:12:48: damals Wir hatten schon immer mal über, deswegen jetzt so ein bisschen die Überleitung zu heute.

00:12:55: Wir hatten ja schon immer einmal ein bisschen über das Thema Schubegleitung.

00:13:00: Also wir sind Schubegleitung Weskes und das ist das Unternehmen und dass es am Ende geht.

00:13:06: Haben wir schon immer gesprochen weil sie da als Lehrer an einer Gemeinschaftsschule in Burg des Süden von Dittmarschen auch einfach gemerkt hat, dass die teilweise... Nicht nicht gut vorbereitet wurden.

00:13:18: die schulbegleiter wurde alleine gelassen worden oder nicht gut behandelt wurden.

00:13:21: Was ist ein schulbekleider?

00:13:22: Genau und schulbekleiders einfach jemand der der kinder, die in irgendeiner form beeinträchtigungen haben Die so unterstützt dass die ganz normal an bildung und an der gesellschaft entsprechend teilhaben können also von welche die Autismus oder RHS haben, also diverse Neurodivergenzen hin zu Kinder die blind sind oder taub sind.

00:13:50: Oder kleine Kinder, die Diabetes haben.

00:13:54: Gibt's einfach diverse Facetten, die einen so am normalen Alltag oder im normalen Schulalltag schon stark einschränken und dafür suchen wir eben bestmöglich die, die so zu entlasten dass die in besten Fall davon gar nicht eingeschränkt werden.

00:14:12: oder die Einschränkungen entsprechend kompensiert wird.

00:14:16: Der ganze Kram schimpft sich auch, kompensationische Assistenz zu sein.

00:14:20: Genau das war dann so dieser Impulso.

00:14:22: hey wollen wir da nicht irgendwie versuchen das bisschen neu zu denken und ein bisschen mehr Fokus auf Zusammenarbeit mit der Schule Vorbereitung auf den Schulalltag... ...und den Schubegleitern selber auch vielleicht Arbeitsbedingungen zu geben, die mit denen sie sich so sicher fühlen können dass sie dann gut am Kind arbeiten können.

00:14:48: Und ja haben es dann wie gesagt ich glaube Grundungsdatum ist irgendwie Ende Februar und dann werden eben macht man so Verträge mit dem Land, Rahmenverträge, Leistungsvereinbarung... ...und dann ging's los im Mitte-Mitte-Ender-April.

00:15:08: Wir waren also gekommen, wenn wir irgendwie zehn People zum Jahresende sind.

00:15:12: Dann ist das irgendwie eine coole Sache und macht Spaß!

00:15:16: Ich hatte ja wie gesagt noch für die Unternehmensberatung da gearbeitet.

00:15:19: Und unsere Tochter stand kurz vor Geburt Anfang Juli, der hat jetzt Sonntag Geburtstag... ...und dann waren wir zum Jahresendel-Firnneunzig Mann.

00:15:32: Damit

00:15:32: wird denn direkt mal einhaken?

00:15:37: Ja, auf einmal für euch arbeiten.

00:15:45: Wie sieht da so ein Beschäftigungsverhältnis aus?

00:15:48: Dass wir Menschen in Festanstellung und Vollzeit erarbeiten?

00:15:52: wie sieht das aus?

00:15:53: Genau, Vollzeit arbeiten wenige bei uns.

00:15:56: Wie sieht

00:15:56: so einen Alltag denn aus als Schulbegleiter?

00:15:59: Begleite, wie es der Name sagt, Kind mit Beeinträchtigung während der Schulzeit.

00:16:07: Manche Kinder werden sogar schon zu Hause abgeholt und dann, weil der Schulweg selber schon so eine Herausforderung teilweise ist.

00:16:17: Und manche Kinder die werden dann auch in den Nachmittag hinein teilweise noch mit betreut.

00:16:23: Wir haben da irgendwann das greift vielleicht ein bisschen vorweg.

00:16:28: Haben wir angefangen... ...zu versuchen dieses Familiensystem stellenweise zu entlasten indem wir so Assistenzleistungen und pflegende Leistung mit anbieten können über ein Tochter-Tochterunternehmen, das wir aufgebaut haben.

00:16:45: Das haben wir jetzt Ende oder Anfang September vierundzwanzig haben wir da mitbekommen oder am Anfang August vierund zwanzig damit wir eben auch die vielleicht mal zur freiwilligen Feuerwehr malen Kind mit begleiten oder auch mal ganz stumpf wenn eine allein erziehende Mutter, irgendwie zwei Neurodivagente Söhne hat.

00:17:04: Dann ist sie auch mal froh wenn jemand auch mal kurz im Haushalt auf mal irgendwie mal mithilft oder mal einkaufen geht oder die mal kurz eine halbe Stunde bespaßt damit sich auch mal keine Ahnung Instagram scrollen kann.

00:17:16: ich finde man muss das nicht bewerten.

00:17:18: Ich finde die haben auch Ruhe verdient.

00:17:20: Genau und so versuchen wir eigentlich bestmöglich so ein Unterstützungssystem für Kinder und Familien die da die Bedarfe haben, eben aufzubauen.

00:17:29: Noch

00:17:29: mal auf die vier neunzig Leute zurückzukommen, die in den ersten sechs Monaten zu solch gestoßen sind.

00:17:36: Wo kommen diese Menschen her?

00:17:38: Die waren ja nicht.

00:17:39: sicherlich warten Mensch.

00:17:40: hoffentlich gründet der Band irgendwann mal dass wir endlich mal für ihn arbeiten können.

00:17:43: Wo kommt diese Menschen hier?

00:17:45: Ja

00:17:46: man unterschätzt echt wie schnell sich Sachen rumsprechen.

00:17:49: also als wir dann so die Ersten eingestellt haben dann verpingen an Leute uns zu schreiben, hey und ich hätte auch Lust.

00:17:56: Also ohne dass wir irgendwelche Recruiting Ambitionen oder so hatten aber ganz viel die kennen sich auch untereinander.

00:18:04: Freunde empfehlen Freunde Und darüber ist dann echt die erste große Welle eigentlich gekommen.

00:18:14: Wir haben damals Zeit in Dittmarschen und in Schleswig-Schlensburg gestartet weil Schleszig-Schlensburg meine alte Heimat Für uns dann auch Nahelag.

00:18:28: Da hat mein Cousin René damals die Regionalleitung, wir versuchen uns immer sehr dezentral und örtlich gebunden aufzustellen.

00:18:38: Vor den Sommerferien, da hatte er eher so den Zulauf.

00:18:42: Bei mir sind in den Sommerfernien die ganzen Leute gekommen.

00:18:45: Dann hab ich ihn irgendwann überholt und war das ein kleiner Kampf zwischen uns.

00:18:52: Wir sind auch viel, also auch als Kinder viel Zeit miteinander verbracht worden.

00:18:57: Da war das ein fast brüderlicher Kampf zwischen uns.

00:19:02: und dann haben wir im September, den zwanzig auch in Kiel damals begonnen mit unserer Kollegin Verena.

00:19:11: Und bis dato haben wir dann viele über so kleinanzeigen.de und sowas dann versucht Personal zu finden und es hat in den Landkreisen auch relativ gut geklappt.

00:19:21: Hatten Kiel gar nicht funktioniert.

00:19:23: Und dann haben wir damals gesagt, okay, dann müssen die Leute sind auch jünger in Kiel oder haben andere Digital Affinität in Kiehl vielleicht.

00:19:31: Wir haben gesagt, hier kommen wir versuchen mal Recruiting anzeigen bei Meta und Google.

00:19:38: Das war damals noch ganz prägnant.

00:19:41: als wir die Metaanzeigen gemacht haben wo wir dann aktiv nach... Schubegleitern suchen gab's neben uns noch drei andere Träger im gesamten deutschsprachigen Raum, die Meter genutzt haben um Rekrutinkampagnen zu schalten.

00:19:57: So das heißt dass da waren auch viele Möglichkeiten... ...noch nicht ausgeschöpft aus dem bisherigen Marktteilnehmern und dass er dann dafür gesorgt hat, dass wir da wirklich extrem Bewerberzulauf hatten.

00:20:18: Und das hilft uns auch so einen gewissen Proxy für Qualität zu halten.

00:20:22: Denn die mehr Leute aus den mehr Leuten wir auswählen können, desto besser.

00:20:27: Noch mal wo kommen diese Leute hier?

00:20:28: Waren die irgendwo in Anstellung?

00:20:31: So waren die arbeitslos?

00:20:33: Also wirklich gar nicht diesen...

00:20:35: Gab es Schulbegleitung schon vor dir?

00:20:37: Ich meine, die müssen ja irgendwo eine Vorbildung auch haben und das schon gemacht haben.

00:20:40: Wo?

00:20:41: ich versteh nicht, wo die alle waren wenn sie jetzt auf einmal bei dir sind.

00:20:44: Also viele sind von anderen Trägern zu uns gewechselt... Aber wir sind ein Träger

00:20:51: zum Beispiel.

00:20:51: Wir sind ein Traeger.

00:20:53: Von anderen Anbieter für Schulbekleidungen sind viele zu uns gewächselt.

00:20:57: Warum?

00:20:58: Ja wie gesagt als wir damals angefangen haben Warn.

00:21:05: Ich kenne das Sprich hier, woanders ist auch Scheiße.

00:21:08: also was macht ihr anders?

00:21:10: Was macht ihr besser?

00:21:10: womit habt ihr auch geworben?

00:21:12: Ist das nur mehr Gehalt gewesen?

00:21:15: Also damit fängt dass unsere meinung noch wechselt

00:21:17: ja immer ein auffand dem man betreibt.

00:21:20: Ja die große aufwand ist darüber lässt sich streiten.

00:21:23: waren also

00:21:25: eine motivation

00:21:26: genau Welchen

00:21:28: werde den Arbeitgeber

00:21:28: wechseln?

00:21:29: Aufwand oder Gehalt ist in meinen Augen immer ein Riesenfaktor.

00:21:34: Am Ende versuche ich das auch nicht zu romantisieren, tauschen Leute Arbeitszeit gegen Geld bei mir und das finde ich auch völlig in Ordnung.

00:21:42: Und die machen alle einen wahnsinnig tollen und aufreibenden Job und ich versuchte die Wahnsinnig Toll dafür zu entlohnen soweit es in den Möglichkeiten liegt.

00:21:50: Das darf man immer nicht vergessen.

00:21:55: schon deutlich über dem, über den Vergleichsangeboten was die Gehälter angeht.

00:22:00: Die haben jetzt mittlerweile alle nachgezogen ist auch gut.

00:22:02: es ist auch ein schönes, schönes Ergebnis davon.

00:22:06: aber damals als wir angefangen haben war das auf jeden Fall ein großer Faktor.

00:22:08: und dann haben was so ein bisschen Standardprozedere viel war im Bereich der Schulbegleitung.

00:22:14: Glaub ich da noch einmal fragen wie ihr mehr Geld zahlen konntet oder grundsätzlich relativ gutes Gehalt zahlen konnte.

00:22:19: mit welchem Geld?

00:22:20: Woher hattet ihr Kohle?

00:22:22: Na ja, man darf ihn nicht vergessen.

00:22:23: Wir haben extrem schmal, extrem effizient versucht dieses Unternehmen aufzubauen.

00:22:29: also wir waren Anfang letzten Jahres waren wir etwas über zweihundert Leute ähm und waren in der Leitung und Verwaltung irgendwie sieben Mann Und mit sieben Mannen Zweihundert leute zu Managing das ist schon... Also das sind schon... Das stimmt?

00:22:45: ...schlanke Ressourcen oder für so was zu brauchen.

00:22:47: Wie

00:22:47: verdient ihr euer Geld?

00:22:49: Genau, wir haben... und das macht jeder Träger gleich vereinbaren Vergütungssätze mit den einzelnen Kreisen.

00:22:59: Und dort stellen wir einfach die geleisteten Stunden in Rechnung.

00:23:08: also wenn unsere Mitarbeiter zum Beispiel krank sind oder sowas dann können wir sie auch beispielsweise nicht in Rehnung stellen.

00:23:13: solche Themen.

00:23:14: Also ein Kind benötigt eine Schulbegleitung?

00:23:16: Genau!

00:23:17: Sechs Stunden pro Tag Genau.

00:23:20: Dreizig Stunden die Woche, die rechnet ihr mit dem Kreis ab.

00:23:24: Korrekt!

00:23:24: Bekommt eine Pauschale pro Stunde.

00:23:29: Und darüber zahlt ihr denn auch die Pauschalen oder die Gehälter der Schulbegleitungen?

00:23:33: Genau.

00:23:34: Gut

00:23:34: klingt plausibel.

00:23:35: Genau.

00:23:37: und ein anderer großer Faktor war dass viele in der Industrie oder viel an dem Gewerbe ihre Leute Sachgrund befristet anstellen.

00:23:47: das bedeutet in dem Fall wenn wir jetzt keine Ahnung denen Jonas in... ...burg, in der... keine Ahnung, fünf D betreust.

00:23:56: Dann wird der Vertrag so geschrieben, dass du für diesen Jungen zuständig bist und wenn, keine Ahnung vielleicht, der die Unterstützung nicht mehr braucht oder wegzieht oder weiß ja gar etwas oder in die Klinik kommt oder es kann diverse Gründe geben, warum die Betreuung eingestellt wird dann verlierst Du Dein Job!

00:24:15: Und das ist, das sorgt natürlich Ah, dafür dass sie so eine grundsätzliche Sicherheit haben.

00:24:20: Das sagt aber auch dafür, dass die natürlich auch den Interesse daran haben das der Kind abhängig ist von der Idealerweise von der Person und von der Betreuung etc.

00:24:29: Und das war einfach etwas was wir nicht wollten d.h.

00:24:33: wir haben vom vornherein das für uns ausgeschlossen.

00:24:38: damit glaube ich auf jeden aus der Seele gesprochen dass die irgendwann auch mal Sicherheit für sich brauchen und Planbarkeit für sich braucht.

00:24:45: Was

00:24:45: sind das für Menschen die die Schubbeleitung machen?

00:24:48: wirklich, wirklich bunt.

00:24:50: Also kann ich anders nicht sagen also wir haben von einem promovierten Pädagogen der das so ein bisschen als Wiedereingliederung für sich damals gesehen hat und jetzt mittlerweile auch seit über zwei Jahren bei uns ist hin zu jungen Müttern die es gar nicht anders können als vormittags zu arbeiten, weil die Kinderbetreuung ansonsten nicht gewährleisten können.

00:25:20: Ist wirklich alles dabei also...

00:25:22: Und wie sieht der Arbeitsalltag aus?

00:25:25: Ich hatte während meiner Abitzeit einen Autisten bei uns in der Klasse und er hatte permanent eine Person bei sich und offenbar war das eine Schulbegleiterin,

00:25:39: die

00:25:39: dabei saß ... nie was gesagt hat.

00:25:43: Es sei denn, sie musste mal eingreifen so in die Richtung?

00:25:45: Genau.

00:25:46: Ist das eine klassische Schulbegleiterin?

00:25:48: Das ist ne klassische Schuhbegleitung.

00:25:50: Genau!

00:25:51: Man darf halt nicht vergessen es ist so individuell wie die ganzen Kinder selber.

00:25:54: also... Die Unterstützungsbedarfe reichen von bis.

00:25:57: wenn jemand blind isst hast du andere Aufgaben als wenn jemand schwererisch isst und hasst andere Aufgabem als wenn niemand

00:26:04: interessiert muss.

00:26:07: Ja, mende alle die durch ihre... körperliche, geistige seelische Einschränkungen nicht adäquat am Schulalltag teilnehmen könnten.

00:26:19: Und wer legt das fest?

00:26:21: Kann kein Elternteil Anträge stellen oder muss das diagnostiziert werden vorab?

00:26:26: Beides!

00:26:27: Also Eltern sind eigentlich immer die Antragssteller aber es muss halt schon in irgendeiner Form Diagnostik Teil davon sein und das machen Psychologen Fachärzte etc.

00:26:42: pp, ähm die dadurch wird erstmal sagen wir mal die Detail habe Einschränkungen festgestellt und es wird da durch der Antrag gestellt wie mit dieser Teilhabe Einschränkung oder dass das man Ausgleich von dieser für diese Teilhaber Einschrankung da irgendwie erhofft Ähm...und dann haben die haben die Ämter natürlich dann ihre ihre Fachkräfte ihre Pädagogen die dann äh genauso nicht ja genau so Schulen geben dann natürlich auch immer wieder ein Impuls Wie der Bedarf sich dann, sag ich mal im Kleinen äußert und wo jetzt explizit Unterstützung benötigt wird.

00:27:19: Benötigen die den gesamten Schulalltag und jeden Tag Unterstützung oder benötigen sie nur in einzelnen Fächern-Unterstützungen?

00:27:26: Oder benötigend die nur einen einzelnen Tagenunterstützung?

00:27:31: Das sind dann Sachen, die von den Ämtern festgelegt werden.

00:27:34: damit.

00:27:34: Während

00:27:34: meiner Schullaufbahn, dreizehn Jahre habe ich eine Schulbegleiterin wahrgenommen!

00:27:41: Nicht nur meiner Klasse grundsätzlich, wenn ich das so recapituliere.

00:27:46: Davon kann man eigentlich nicht leben, wenn du das beruflich auch beruflig machst.

00:27:52: Wenn da nur ein Kind ist, dass eine Schubengleitung benötigt auf der ganzen Schule.

00:27:55: meine Wahrnehmung vielleicht war es auch anders.

00:27:58: Ich habe mir jetzt Zahlen angeschaut und da heißt es oder auch Ausblicke angeschauen das heißt die der Bedarf an Schubegleitung wird immer mehr.

00:28:07: Kannst du da mal einen Einblick geben in die Zahlen, wie sie vor zehn Jahren waren als ich noch zur Schule ging und heute?

00:28:12: Was hat sich da zahlentechnisch bedarftechnisch verändert?

00:28:15: danach können wir über die Gründe sprechen.

00:28:19: Ich kann natürlich primär für die Zeit sprechen, die ich jetzt dabei bin aber das ist jetzt auch kein Geheimnis.

00:28:26: Das ist auch medial.

00:28:27: mit mehr Formen an hat sich der Bedarf natürlich schon enorm vergrößert.

00:28:34: Du machst ja noch mit den zwei Landreden dem Podcast, das wird denen auch aufgefallen sein.

00:28:39: Das ist ein Teil deren kommunalen Budgets auch dafür eben aufgewendet werden muss.

00:28:48: Ja also genau es nimmt nach wie vor zu, auch wenn man jetzt mal hört oder mitbekommt wieso die Antragsdichte aussieht für die nächsten ersten Klassen Dann nimmt das auch immer noch zu.

00:29:05: Und das hat natürlich, wie gesagt jetzt unser Bundeskanzler, dass ja auch irgendwann als Thema für sich erkannt.

00:29:13: und da zumindest die Kostenseite zu kritisieren... Das Pooling

00:29:19: ein Stichwort über das wir gleich sprechen wollen.

00:29:21: Du sagst,

00:29:22: die Antragnahme nimmt zu

00:29:24: auch

00:29:24: für erste Klassen?

00:29:27: Habt hatte immer den Eindruck, wir werden immer weniger junge Menschen.

00:29:30: Es werden weniger Menschen eingeschult im Vergleich zu früher aber die Anzahl an Menschen gerne Schulbegleitung benötigen.

00:29:36: scheinbar nimmt denn... ...zu!

00:29:40: Ja

00:29:42: Wir haben natürlich aus Strukturen wie Förderschulen und so was haben wir natürlich aus Kostille abgebaut über die letzten Jahre das darf man auch mal nicht vergessen.

00:29:51: Das heißt jetzt gibt es wirklich nur noch für einzelne Förderzentren Und auch die Klassengrößen nehmen zu.

00:29:59: Und ja, ich glaube die Aufgaben für Schule und die Herausforderungen für Schul haben sich grundsätzlich auch ein bisschen verändert.

00:30:04: Ja, politisch

00:30:05: der Wille ist das Inklusion...

00:30:06: Genau!

00:30:07: ...

00:30:08: noch mehr forciert wird heißt dass Menschen die Unterstützung benötigen grundsätzlich im Leben, im Alltag mit Menschen, mit Schülern, die keine Hilfe benötigten wie du damals, wie ich damals, dass sie in dieselbe Klasse kommen.

00:30:22: Richtig?

00:30:23: Wie nimmst Du das wahr?

00:30:24: einmal kurz Ist das richtig oder ist es falsch.

00:30:30: Ich finde schon, dass es richtig ist zu sagen wir wollen eine Gesellschaft wo jemand nicht durch Einschränkungen für die einfach auch nie etwas kann.

00:30:43: Dass er dafür irgendwie ausgeschlossen wird oder in Parallelsysteme abgeschoben wird oder ähnliches ich hatte das schon für eine gute Entwicklung dir auch lange gedauert hat.

00:30:55: also wir tun ja gerade so als... Es wäre schon immer so gewesen, aber wir haben jetzt natürlich auch Kinder aus der Ukraine zum Beispiel oder aus dem arabischen Raum.

00:31:07: Die jetzt über die Flucht hier nach Deutschland gekommen sind und da sind die Kinder oft gar nicht zur Schule gegangen in den Ländern.

00:31:14: Die versauern dann zu Hause und im besten Fall werden die da denn ausreichend versorgt, aber die existieren teilweise für die Staaten dann gar nicht.

00:31:29: Und diese Schülerinnen und Schüler werden jetzt eingeschult mit Schülern, die eben keine Beeinträchtigung haben.

00:31:35: Die ja auch nichts dafür können dass sie keine haben aber die möglicherweise während des Unterrichts nicht so viel mitbekommen weil rücksicht genommen werden muss auf beeinträchte

00:31:45: oder

00:31:47: Steil formuliert jetzt ich meine die Kinder die keine Unterstützung benötigen die das nicht vielleicht zwei drei mal erklärt bekommen müssen die Leiden in Anführungszeichen ja auch darunter dass sie nicht zuviel beigebracht bekommen derzeit

00:31:59: Wobei man versucht gewisse Einschränkungen, die vielleicht eher dafür gesorgt hätten.

00:32:03: Dass man den Unterricht nicht gut folgen kann und dann häufiger nachfragen muss versuchen wir das zu kompensieren idealerweise.

00:32:10: Dass alle so ungestört wie möglich und auch individuell wie möglich im Unterricht teilhaben können.

00:32:16: Dann

00:32:17: noch mal auf die Gründe, bitte zurückzukommen.

00:32:19: Warum es immer mehr Kinder gibt, die diese Schulbegleitung benötigen?

00:32:23: Was sind Gründe dafür?

00:32:24: Du hast gesagt, Förderschulen gibt es jetzt nicht mehr so explizit.

00:32:27: Inklusion soll gefördert werden ganz klar.

00:32:30: Genau.

00:32:30: Das sind ja schonmal zwei große Faktoren.

00:32:35: und ist es so dass Kinder einmal häufiger Aufmerksamkeitsdefiziten... Probleme haben, dass Kinder, das vielleicht auch schneller irgendwas diagnostiziert wird.

00:32:44: Das früher nicht diagnostiziert wurde oder wird einfach aufmerksamer auf so etwas geachtet, worauf früher vielleicht nicht geachtet wurde?

00:32:51: Also es wird deutlich aufmerksamer drauf geachtet und wir haben deutlich mehr Mittel-und Wege, das zu diagnostizieren.

00:32:58: mittlerweile deutlich mehr, deutlich mehr Awareness.

00:33:01: Auch wenn ich versuchen wollte englische Worte zu vermeiden.

00:33:06: Sensibilität vielleicht.

00:33:10: für die Themen generell.

00:33:13: Und deutlich mehr Verständnis dafür, dann haben wir natürlich wie gesagt jetzt die UN-Charter damals unterschrieben und uns dann Inklusion auch so ein bisschen als gesellschaftliche Aufgabe genommen und ihm nicht zu sagen na ja wer halt nicht dem Unterricht folgen kann so wie wir ihn jetzt vorgeben der hat dann halt Pech und egal sondern eben zu sagen wir wollen da schon so individuell wie möglich auf die möglich oder auf die Ressourcen, die so einem Kind zur Verfügung stehen wie eingehen.

00:33:44: Oder die dem Kind eben nicht zur Verfügung steht und dann im externen zugegeben werden können.

00:33:50: Und genau!

00:33:53: Wie gesagt, ob mit Sicherheit gibt es mehr Diagnosen jeglicher Kortüber?

00:33:58: Es gibt sicher auch manche Krankheiten, die mittlerweile medizinisch besser versorgt werden.

00:34:04: Die wären früher vielleicht drei Jahre alt geworden Schaffen sie jetzt bis in die späten zwanziger, was auch erstmal eine positive Entwicklung ist.

00:34:15: Aber ja es gibt viele Gründe.

00:34:17: wie gesagt Diagnostik wird nach wie vor von Facharztzentren und Fachärzten und Psychologen gemacht.

00:34:28: machen das auch nicht zum Spaß.

00:34:31: In die Form der Diagnostik würde ich es nie wagen, mich einzumischen oder das

00:34:36: anzuzweifeln.".

00:34:40: Und

00:34:41: letztendlich hast du ein Geschäftsmodell, dass auch darauf basiert natürlich, dass viele Schülerinnen und Schüler entsprechend diagnostiziert werden?

00:34:49: Weil hättest du die nicht?

00:34:51: Würdest du keine Menschen einstellen können?

00:34:54: Würdest du nicht Arbeit geben können?

00:34:56: Ja!

00:34:56: Letztendlich

00:34:57: ist es ja so.

00:34:58: Deswegen alles richtig gemacht.

00:35:01: Nichtsdestotrotz, das kostet je mehr Kinder in Schulbegleitung benötigen Je mehr Kinder beeinträchtigt sind, die mehr Kinder diagnostiziert werden desto teurer wird es Für die Kommunen fürs Land für den Steuerzahler für den Bund.

00:35:15: deswegen habe ich auch gerade gesagt unser Kanzler hat sich dem Thema jetzt einmal gewidmet und erzähl mal was ist da gerade los?

00:35:22: Ich glaube es kein Geheimnis dass viele öffentliche Finanzen gerade so ein kleines bisschen unter Druck stehen wirft dann natürlich, wenn ein Kostenpunkt in den Haushalten wie jetzt die Eingliederungshilfe so enorm steigt.

00:35:38: Und das hat es ja auch gesagt, dass da schon große Steigerungen drin waren.

00:35:44: Dann sorgt das natürlich erstmal dafür, dass die Politik da ein bisschen als Auge drauf haben muss ist auch deren Aufgabe.

00:35:53: Ich finde sie mal... immer ein wenig schade, wenn da denn primär dieser Kostenfaktor genommen wird um da jetzt Reform voranzutreiben.

00:36:02: Denn wir glauben dass es viele gute Gründe für Reform gibt.

00:36:08: und auch so was wie Bündelung von Leistungen oder Pooling oder gemeinsame Inanspruchnahme oder wie auch immer das in den einzelnen Kreisen oder Rechtsnormen genannt wird Glauben wir, dass es viele gute Gründe dafür gibt.

00:36:24: Weil wir merken das... Also A, das ist teilweise dann doch viel Erwachsene in so einer Klasse vereinzelt geben kann.

00:36:36: Was dann eben auch dafür sorgen kann, dass das gesamte Klassengefüge ein bisschen gestört wird.

00:36:42: und da kommen wir natürlich wieder dahin, dass wir uns schon im Kontext von Schule Teilnehmern in dem Schulalltag sehen müssen und nicht ausschließlich auf die Einzelnen zu betreuen im Kinder.

00:37:01: Und es ist auch gerade, das hatte ich eingangs mal gesagt diese teilweise Abhängigkeit, die da entsteht, extreme Nähe, die teilweise entsteht.

00:37:12: Die dann dafür sorgt dass es schwer ist für einzelne diesen Abnahbelungsprozess wieder einzugehen der auch wichtig ist für die Kinder, damit die irgendwann auch im Medialfall brauchen ja nicht die gesamte Schulzeit eine Schulbegleitung.

00:37:26: Sondern im medial Fall werden sie mehr und mehr befähigt den Schulalltag alleine zu überstehen.

00:37:38: Und deswegen glauben wir einfach dass solche dass solche Pooling-Initiativen grundsätzlich erst mal positiv sind und unterstützen die.

00:37:46: Wir sind auch Teil von Landesmodellprojekt hier in Schleswig-Holstein, von diversen anderen Poolinginitiativ im Landkreisen versuchen das aktiv zu fossieren genauso wie das Einschubeglade vielleicht mal zwei oder drei Kinder betreuen kann.

00:38:04: Das machen wir in Kiel schon lange Weil wir das, wie gesagt grundsätzlich auch für sinnvoll halten.

00:38:12: Immer noch stark abhängig natürlich von dem einzelnen Kind.

00:38:17: aber viele Kinder merken wir brauchen nicht einen Schatten sondern brauchen gewisse Situationen und Unterstützung in anderen Situationen.

00:38:27: Man kann es relativ gut bündeln und das sorgt natürlich auch für uns dafür dass wir unsere Teams an der Schule deutlich langfristiger planen können deutlich besser vorbereiten können, deutlich umfassender Schulen können.

00:38:41: Deswegen hat viel davon unserer Meinung nach Vorteile und mal ganz unabhängig von etwaigen Kosteneinsparungen wobei ob die kommen oder nicht das kann ich dadurch nicht beurteilen.

00:38:58: aber ich glaube dass man mehr kosten oder mehr Transparenz in die Kosten bekommt und mehr Steuerbarkeit in die Kosten bekommt, was mit Sicherheit für die Politik auch schon ein Vorteil wäre.

00:39:11: Aber ich finde es immer schade gerade jetzt wenn so viele Initiativen gerade wie gesagt auch in Schleske-Holstein und jedes Mal wenn man da an einem Termin sitzt und denkt ey lass uns mal über die vielen guten Gründe für Pooling sprechen dann kommt immer dieses ja... Und ich mach's ja auch grade Politikrede der Überkosten.

00:39:31: Vielleicht ist das ein Nebeneffekt, der dann unsere Kamera freut.

00:39:35: Aber ich glaube, dass es ganz grundsätzlich gute Gründe für diese Initiativen gibt,

00:39:41: genau.

00:39:43: Weg vom Pooling.

00:39:44: nochmal zurück zu dir Diagnostik!

00:39:45: Du bist kein Mediziner definitiv

00:39:47: nicht?

00:39:47: Genau.

00:39:49: Was ich häufig bei Social Media mitbekomme... ist, dass es eine höhere Awareness, da haben wir das Wort wieder.

00:39:55: Sensibilität quasi und auch Aufmerksamkeit für diese Themen gibt wie beispielsweise

00:40:02: ADHS.

00:40:05: Sie

00:40:18: erwartet ein moderner Arbeitsplatz, der mit aktueller Technik ausgestattet ist.

00:40:22: Für unsere elektronische Aktenführung in einem aufgeschlossenen und freundlichen Team.

00:40:26: Bewerben

00:40:27: sie sich?

00:40:27: Yes!

00:40:31: Das war Werbung meines Sponsors Osmas Rechtsanwälte aus Husum.

00:40:36: Andererseits wenn ich mir die Reels anschaue und Kommentare auch drunter lese heutzutage wird jeder mit ADHS-Diagnosität etwas lauter ist der nicht aufpassen kann wie nimmst du das wahr?

00:40:46: Kann da wirklich immer wieder nur sagen dass niemand eine Schubegleitung bekommt, wo die Lehrer einfach sagen oder nervt mich.

00:40:55: Die durchlaufen immer reelle Diagnostikprozesse, die aufwendig und zeit- und nervenintensiv für alle Beteiligten sind.

00:41:05: Ich verstehe das, ich verstehe auch dass das manchmal so vorkommt.

00:41:07: Ich selber verfolge Social Media jetzt nicht stark.

00:41:14: Social media ist vielleicht aber auch nicht immer der beste Berater für solche Phänomene, also ich glaube das sind

00:41:22: Meinungen.

00:41:23: Ja kund getan werden auf den und fundiert sind oder nicht.

00:41:26: aber es gibt eben auch so ein Stimmungsbild ab.

00:41:28: einerseits ist großartig dass auf solche Themen gerade psychische Erkrankung vermehrt aufmerksam gemacht wird Aber ist ja auch immer ein schmaler grad.

00:41:35: ist man einfach nur beispielsweise bei Depressionen Ist mal depressiv oder ist man Einfach beratbar traurig.

00:41:41: Das sentiment ist da um Gottes Willen auch das Und das meine ich auch so ein bisschen.

00:41:50: Die Ämter sind nicht ausreichend ausgestattet worden mit personell oder mit Ressourcen, um überhaupt dann in die bedarfsgerechte Einsteuerung zu gehen.

00:42:04: und das ist eher das Problem.

00:42:06: also wenn wir mal ganz kurz sagen ja Ärzte denken sich Diagnose nicht aus, die durchgehen.

00:42:15: Durchlaufen da schon irgendwelche Prozesse und machen das nach bestem Wissen und Gewissen und gehen wir davon aus jetzt haben einfach deutlich mehr Leute ADHS und Autismus oder mehr diagnostiziert als früher.

00:42:24: Gehen wir mal einfach davon aus dass alles stimmt.

00:42:27: dann hatte ich ja dort ist er ursprünglich mal gefragt wegen diesem wegen dem Prozess der Beantragung Und da fehlt einfach den den Ämtern teilweise Die Zeit dann passt genau einzusteuern.

00:42:41: Und zu sagen, der hat vielleicht nur Bedarf an so und so vielen Tagen oder nur in denen und den Fächern oder nur ... Keine Ahnung, morgens vormittags ab zwölf.

00:42:51: Weil dann vielleicht die Medikamente nicht mehr so sehr wirken wie sie in den ersten Stunden, wo es noch frisch sozusagen im Körper ist, wirken.

00:43:01: Aber dafür haben wir die Ämter die Ressourcen nicht.

00:43:05: Das muss man auch mal sagen.

00:43:06: Alle, die ich kenne bei den Ämtern arbeiten, ich weiß ja immer den Ruf dass die nicht Nicht viel machen, weiß er gar nicht.

00:43:12: Wahnsinn was ist die sich den Arsch aufreißen?

00:43:14: Was die für ein Workload haben.

00:43:16: wie gesagt ich glaube dass wir da eher in die tiefe Einsteuerung müssen.

00:43:19: jetzt gab es den Dialogprozess Teilhabe aus dem Bundesarbeitsministerium von Frau Baas und da wird auch darüber gesprochen das wir auch ein bisschen die Antragskomplexität abbauen müssen.

00:43:33: gewisse, gewisse Diagnosen sorgen dafür dass man nicht jedes Jahr die Diagnostik und den Bedarf überprüfen muss sondern da kann man auch manchmal sagen.

00:43:40: Das wird wohl erstmal eine Weile so dauern.

00:43:43: Man kann vielleicht auch mal eine Bewilligung, die sind oft auf Jahresbasis teilweise halbjahr und man kann sie vielleicht auch einmal auf zwei drei Jahre erhöhen je nach Bild, damit man einfach auch die einzelnen Sachbearbeiter beim oder die einzelne Pädagogen bei den Ämtern entlasten kann.

00:44:00: Damit die dann viel mehr diese genaue Einstellung kommen können.

00:44:04: und das ist eben auch etwas wo wir beim Pooling daneben auch uns ein bisschen mehr Individualität oder Passgnauigkeit im Unterricht an den einzelnen Kindern erhoffen Weil jetzt gerade werden gesagt wird, der muss jetzt voll empfänglich.

00:44:22: Dann wird er erst mal den gesamten Schultag dann betreut.

00:44:27: und da kann durch so Infrastrukturangebote und multiprofessionelle Angebote kann man da viel passgenauer die Kinder unterstützen obwohl man dafür vielleicht weniger Erwachsene braucht oder genauso viele wie heute.

00:44:40: das kann ich nicht beurteilen.

00:44:42: aber zumindest können wir individueller ran und auch Pädagogen können von den Ämtern haben mehr.

00:44:50: Möglichkeit dann die Bedarfe wo man sagt okay, die haben wir aber wirklich noch ein eins bedarf und da würden auch in so einer Pooling Struktur untergehen Und um die müssen wir uns kümmern.

00:44:59: Die brauchen jetzt nochmal noch mal separaten zusätzlichen Bedarf.

00:45:03: Dann kann man auf die vielmehr eingehen und kann den Rest dann eben über diese gemeinsam Angebote dann gegebenenfalls schon mitversorgen.

00:45:12: Ich würde gerne mal sich wortein gehen Auf deine Gründungszeit Eingehen.

00:45:17: Heute vielleicht nochmal ein Status quo.

00:45:19: einmal von dir, wo stehen wir heute?

00:45:21: Wir sind im Juli-Zweitausendsechsundzwanzig also drei Jahre circa nach Gründung.

00:45:27: Erzähl mal bisschen was von den Zahlen, Daten, Fakten.

00:45:31: Umsatz und Mitarbeiter hätte ich ja.

00:45:32: Umsatz und Mitarbeiter haben wir jetzt... zusammen mit unserem Tochterunternehmen, also dieser hatte ich ja erzählt die so Alltagsbegleitung pflegender Dienste das sind so hundert etwas über hundertzwanzig people.

00:45:48: Und die Schubekleidung selber liegt so bei fünfhundertfünfzig.

00:45:52: also in der Gruppe nenn ich es jetzt mal sind wir ungefähr sechshundertfünfzechsechsundsiebzig

00:45:57: und damit bist du einer der größten Arbeitgeber im Ditmarschen wo du erst seit drei Jahren die Firma besitzt?

00:46:05: Ja!

00:46:06: Und nicht übernommen hast?

00:46:07: Nein Du hast

00:46:08: sie frisch gegründet vor drei jahren.

00:46:11: jetzt über sechshundert mitarbeiten eine erfolgsgeschichte die ist glaube ich so zumindest in meinem podcast doch nicht gegeben hat und ich weiß auch nicht ob es das sind ditmarschen schon mal gegeben hat.

00:46:21: dieser kurze der zeit ohne krasse finanzielle mittel ohne ein krasses herbe ohne irgendetwas wie denkst du da heute heute drüber wenn du das jetzt auch nochmal hörst

00:46:33: so real.

00:46:34: also Vielleicht noch ein kleiner Ausblick, ich vermute mal wir werden irgendwie so die achthundert bis zum Jahresende mit Sicherheit erreichen.

00:46:41: Weil der Bedarf weiterhin gestellt werden muss?

00:46:44: Weil so viel Schulbegleitung gefordert ist

00:46:47: und wir wachsen auch.

00:46:48: also wir sind jetzt in Niedersachsen.

00:46:51: Wir wachsen immer relativ organisch gen Süden.

00:46:56: aus Schleswig-Holstein gibt es wenig andere Richtungen, die man smart wachsen kann.

00:47:00: Es ist dann oft so, dass wir mehr und mehr Anfragen aus den Nachbarkreisen bekommen oder Bewerbungen oder Eltern sich aus dem Nachbar Kreisen melden.

00:47:09: Und dann nehmen wir das immer irgendwann zum Andersen zu sagen hey wollen wir mal ins Gespräch kommen?

00:47:12: Manche Kreise sagen hey cool gerne und haben Interesse dran und manche sagen... Wir haben genug Träger hier mit denen sind wirklich glücklich und so wachsen wir relativ organisch gen Süden.

00:47:24: Das war ein Unternehmen mit über sechshundert Mitarbeitern.

00:47:28: in Dittmarschen Stelle ich mir vor, okay.

00:47:31: Ben sitzt in so einem Bürokomplex in Güssum direkt an der Nordsee mit Eckbüro, direkt am Deich.

00:47:40: Wunderbar!

00:47:40: Am Fahrstuhl noch hoch.

00:47:42: Dem ist nicht so.

00:47:44: Wir hätten ja auch in deinem Headquarter produzieren können das wäre aber dann in dein Wohnzimmer

00:47:48: gewesen.

00:47:49: und da sind natürlich auch eine unglaubliche Geschichte.

00:47:52: Arbeitgeber von über sechshundert Menschen bald acht hundert Menschen mit dem Haupt Arbeitssitz im eigenen Wohnzimmer.

00:48:01: Das macht dich natürlich unfassbar sympathisch.

00:48:03: vor dem Gespräch hast du gefragt, Mensch ist es wohl in Ordnung wenn ich den Pulli von meiner Firma anhabe.

00:48:08: Ist Understatement ein Thema bei euch?

00:48:11: Ist das bewusst so gesetzt oder kam es einfach noch nicht dazu dass ihr mal in einem Büro umgezogen seid?

00:48:15: oder wollte das auch gar nicht?

00:48:16: weil ihr seid ja auch In der Gründungsphase habt ihr ja auch einen Kind gegründet Ein Kinderleben

00:48:29: Genau, also wir haben mittlerweile Büros vereinzelt.

00:48:33: Gut!

00:48:34: So ist das nicht... Aber nee, das hatte ich auch eigentlich gesagt.

00:48:39: Ich habe schon erst mal dadurch, dass wir dachten, es wären vielleicht zehn Leute erendet, dreiundzwanzig und dann war das jetzt noch nicht für mich der Anlass zu sagen, ich miete jetzt ein halbes Durzen Büros an.

00:48:49: Und dann sind wir ja versuchen wir auch irgendwie digital Firsts zu sein, ... bei uns gibt's nichts mit Papier, wir machen alles über App.

00:49:00: Machen alles über Digitalisierung, machen ganz viel über Automatisierung.

00:49:04: Führen gerade eine neue Personal-Software ein.

00:49:07: Reksa ist in dir aus Hamburg.

00:49:10: Benutzen ansonsten Branches und Software.

00:49:12: Killanka kommen auch aus Hamburg die natürlich auch enorm mit diesem Markt mitgewachsen sind sich auch enorm weiterentwickelt haben.

00:49:21: Die hatten jetzt grad ihren Anwendertag.

00:49:24: Nach nach vielem gejammert kriegen wir zum beispiel eine komplette arpi, komplettes software development kit.

00:49:32: Dass wir dann mehr und mehr eigene IT-Ressourcen oder eigene IT Prozesse und Automatisierungen weiter aufbauen können.

00:49:41: Wir haben jetzt Business Intelligent Lösungen machen ziehen Sachen dann Power BI zusammen und werten die aus.

00:49:48: also wir versuchen schon, schon sehr schlank und smart und automatisiert irgendwie zu funktionieren.

00:49:54: Und ich bin allergisch gegen Fixkosten wenn man so will.

00:49:58: Also ich versuche diese Gutes geht geringen zu halten.

00:50:02: Wir haben jetzt unsere ersten Firmwagen nach dem viel... viel gejammert wurden.

00:50:10: Nein, das war schon mehr nur Odyssey diese Firmwagen irgendwie umzusetzen als ich es jetzt erwartet hätte.

00:50:16: ursprünglich und die Feine ist so ein Viert-Pandagrande und das ist ein klasse Auto aber ich habe eben keine Lust, dass jeder mit dem Auto durch die Gegend fährt.

00:50:24: Das sind wir neun oder hundert Euro fix kosten im Monat irgendwie verursacht.

00:50:28: Genau!

00:50:28: Und genau so halte ich's.

00:50:29: mit Büros und mit eigentlich allen Kosten die wir haben versuche ich relativ schlank zu halten.

00:50:36: Jetzt mittlerweile, oder jetzt seit anderthalb Jahren haben wir so einen Postdienstleister der zumindest unsere gesamte Post digitalisieren kann für uns.

00:50:44: Zu Beginn kam das alles bei uns im Wohnzimmer an.

00:50:46: Das heißt, alle zwei mal die Woche kommt ungefähr die Post in Nord-Haschstedt an und dann... Die Ämter machen halt schon noch relativ viel mit Post muss man sagen.

00:50:57: Ämtern und Kassen.

00:51:00: Das war ja immer ein ziemlicher Aufwand sondern ist halt immer erstmal zwei Stunden, Sachen einscannen.

00:51:08: Das ... so versuchen wir einfach pöpö dann Prozesse zu verschlanken.

00:51:12: Erinnert mich an einen Harry Potter-Teil?

00:51:14: Ja!

00:51:14: So fühlte sich das auch immer an, ne?

00:51:16: Der Briefschritt

00:51:17: geht auf

00:51:17: einmal aus dem Ruin gefladdert.

00:51:19: Ja genau.

00:51:20: Solltig war's in Nordhastein ja.

00:51:22: Nee, genau jetzt versuchen wir mehr und mehr sagen mal den, den, denen das Geschäft auch aus unserem Zuhause wiederzuverbanden.

00:51:29: Das ist eine andere Herausforderung sozusagen.

00:51:31: Auch weil unsere Tochter viel mehr davon mitbekommt nicht den ganzen tach so was mitbekommen soll.

00:51:38: aber klar

00:51:39: geht das denn unter einen hut.

00:51:41: kinder erziehung und Unternehmensaufbau ja beides neuland für euch bei

00:51:46: des neulands immer noch immer noch her genau am ende

00:51:52: von.

00:51:52: du hast damals deine aktivitäten in der finanzbranche auch abbrechen müssen gesundheitlich weil auch das privat leben nicht mehr unter ein hut bekommen hast.

00:52:00: klar und ich muss auch sagen die ersten Die ersten Monate, das erste Jahr.

00:52:09: Das war dann auch schon wieder nah an der Grenze.

00:52:14: Man merkt es immer, je lauter der Tinnitus wird.

00:52:19: Klar zu Beginn war das enorm.

00:52:21: wie gesagt ich habe da noch irgendwie gearbeitet.

00:52:22: dafür die Firma in Berlin Ich bin morgens um sechs aufgestanden Krankenvertretungen geplant, weil wir immer versuchen möglichst hohe Abdeckung für die Kinder zu haben.

00:52:35: Genau was ist wenn eine Schulbegleiterin sich krank meldet?

00:52:39: Dann ist sie krank und dann versuchen wir Ersatz zu finden morgen.

00:52:43: Wenn das so kurz vor Sie nicht geht, dann ist das Kind ohne Begleitung in der Schule oder geht es denn gar nicht zur Schule?

00:52:48: Das vielleicht ein kurzer Sinn der Metzo.

00:52:50: also viele können trotzdem auch mal einen Tag so zur Schule Aber viele leider auch nicht und teilweise dürfen die dann gar nicht am Unterricht teilnehmen oder die Schule besuchen, wenn die Mitarbeiter krank... ...oder wenn die Schulbegleitung nicht anwesend ist.

00:53:07: Was wieder etwas ist, was durch so eine Infrastruktur-Lösung abgefedert werden könnte.

00:53:14: aber ich und alle meine Koordinatoren und Regionalleiter stehen leider um sechs Uhr morgens auf und dürfen erst mal die Triage machen denn Leute melden sich nicht krank bis Vortag Siebzehn Uhr, sondern die melden sich krank abends um ... einundzwanzig und dreißig oder morgens um viertel nach sechs.

00:53:33: Ja, je nachdem wie lang auch das WM-Spiel zum Beispiel war, ne?

00:53:37: Entschuldigung!

00:53:37: Ja ja, äh ... Also ich glaub mir hab schon diverse Krankenwälder erlebt, wo ich schmunzeln durfte.

00:53:45: Wenn wir genug Ressourcen haben, dass jeder dann besetzt werden kann ist es nicht schlimm.

00:53:49: aber ansonsten fällt man natürlich in so eine Triage, dass die, die gar nicht ohne Schulbegleitung zur Schule dürfen, die werden dann selbstverständlich als erstes von uns versorgt.

00:53:57: Das ist gerade, ich sag mal, Februar ist so ein beliebter Monat.

00:54:00: Da haben wir Krankenstände, da schlackern uns die Ohren... ...da kann man dann nicht irgendwie jedem helfen, jeden vertreten und dann muss man sich da eben entscheiden.

00:54:11: Ein bisschen nach interner Priorität für die, die ohne gar nicht können.

00:54:17: Genau.

00:54:18: Thema Krankmeldungen.

00:54:19: Du bist Arbeitgeber von vielen, vielen hundert Menschen hast viel mit Krankmeltungen zu tun?

00:54:23: Die spontan kommen, Die einfach reinkommen, wo man sich sehe.

00:54:29: Als Arbeitgeber fragt man mich, wie oft willst du noch krank sein?

00:54:33: Musst du dich dafür krank melden?

00:54:34: Mittlerweile ist es sehr einfach, sich krank zu melden.

00:54:37: Sehr unkompliziert und unbürokratisch, sehr schnell!

00:54:40: Das soll sich ändern politisch.

00:54:42: Wie stehst du dazu als Arbeitgebern?

00:54:45: Aber ich erinnere mich auch... Du bist ein Hippie früher gewesen mit Dreadlocks also da schlagen ja viele zwei Herzen in deiner Brust.

00:54:52: Meinst du als Hippi war ich oft krank?

00:54:54: Nee aber eher Ja, links der Mitte vielleicht eingestellt.

00:54:57: Jetzt bist du Arbeitgeber.

00:54:58: Das darfst du immer noch sein!

00:55:00: Aber du hast auch schon unserem CDU-Bundeskanzler etwas Zuspruch gerade gegeben für einige Initiativen.

00:55:05: Jetzt kommt ein weiterer Vorschlag aus einer schwarz-roten Regierung zum Thema Krankmeldungen.

00:55:11: Es braucht Attestpflicht ab dem ersten Tag.

00:55:13: Wie stehst Du dazu, Ben?

00:55:15: Nehmen wir mal ganz explizit Attestflicht auf den ersten Tag.

00:55:19: Da haben wir heute morgen drüber gesprochen.

00:55:22: würden wir jetzt nicht einfüllen Haben wir jetzt auch nicht, jeder Arbeitgeber kann auch jetzt sagen.

00:55:27: Ich habe ein Testpflicht ab dem ganzen Tag.

00:55:28: also... wie viel das jetzt ändern soll?

00:55:31: Das weiß ich einfach nicht.

00:55:33: und ich sag mal ganz doof gesagt hat man auch mal einen Scheiß-Tag oder es geht einem mal einen Tag nicht so gut da... ...das halte ich immer für ein bisschen Naja.

00:55:44: Nichtsdestotrotz waren kranken Tage Riesenproblemen für uns in den letzten Jahren.

00:55:50: Also das kann ich glaube schon sagen der Grundümbung viel fertig sein.

00:55:55: Leute sind auch einfach gefühlt, außer COVID ist da einfach... ...gefühlt eine Covid-Welle oder Grippewelle im Jahr jetzt irgendwie dazugekommen.

00:56:12: Wie gesagt, das war ein riesen Thema.

00:56:14: Also

00:56:14: wie stehst du dazu?

00:56:15: Richtig so die Härte was das angeht?

00:56:21: Außer für die telefonische Krankenschreibung ebenfalls?

00:56:25: Kann ich nicht beurteilen.

00:56:26: Ich glaube nicht dass Leute Das ist ein richtiges

00:56:29: Zeichen.

00:56:30: Sich häufiger krank gemeldet haben durchs Telefon als ohne...

00:56:34: Ich denke mal, durch solche Reformen geht es ja auch darum, Zeichen zu setzen.

00:56:39: Wie nimmst du das wahr?

00:56:41: Hast du sowas erhofft?

00:56:42: Findest du's gut oder nicht?

00:56:47: Kann ich so durftig gehen kann ich nicht beurteilen.

00:56:51: natürlich haben wir einen Dilemma mit Krankentagen aber kein Fan von Generalverdacht immer ganz hart gesagt.

00:57:05: Die Leute, die das System austribbeln wollen, können auch das System ausstribbelen und es ist egal ob sie zum Telefon rennen oder kurz zum Arzt fahren.

00:57:17: Das ist aufstehen, fertig machen, zum Arz fahren vielleicht mit dem Bus, wenn du kein Auto hast

00:57:24: da

00:57:24: hinsetzen geht doch zur Arbeit.

00:57:26: natürlich wenn du krank bist nein Und dann ist es auch scheiße.

00:57:29: Wenn du wirklich krank bist, dann ist das Scheiße!

00:57:31: Aber ich glaube die Menschen, die am überlegen sind wenn sie wach werden, na bin ich krank oder nicht?

00:57:36: Die glaubt da will man ansetzen dass man da wieder ein bisschen mehr ins Flüchtbewusstsein geht.

00:57:42: Du merkst ich bin Freund von der Reform.

00:57:44: Ja nein das ist ja völlig normal.

00:57:46: Was aber in Ordnung

00:57:47: ist.

00:57:47: Ich habe auch das gesagt Wir haben schon Probleme mit Aber wir haben eher Probleme Mit denen... Die kriegen da mal auf den Deckel, weil die mal mit Mist gebaut haben.

00:58:00: Und dann sind die vier Wochen nicht da!

00:58:02: Dann sind die halt vier Wochen krank und da ändert die telefonische Krankmeldung nichts dran.

00:58:06: Das ist mein Thema.

00:58:07: So das heißt, mein Problem sind die, die sagen ja hier du kannst mich mal nur ich bin jetzt sechs Wochen weg, dann gehen sie einfach da und sind wieder sechs wochen weg.

00:58:15: Keine telefonische Krankenmeldungen oder nicht, ändert daran was?

00:58:17: Und da testlicht ab ersten Tag oder nicht?

00:58:18: Ändert daran für mich auch nichts.

00:58:20: Richtig.

00:58:20: So

00:58:20: d.h.,

00:58:21: dass sind für mich die Themen.

00:58:23: Wie

00:58:23: kann man die

00:58:23: angehen?!

00:58:24: Ich

00:58:26: hab keine Ahnung.

00:58:27: Schweiz sagt, es gibt irgendwie ... seventy-fünf Prozent ab dem ersten Tag oder so und der Schweiz ist da relativ streng.

00:58:33: Aber dann haunt man auch die in die Pfanne, die krank sind.

00:58:37: Die wirklich?

00:58:37: So!

00:58:38: Deswegen das ist super versettenreichend.

00:58:43: Nämlich die Paar, die meiner Meinung nach ausnutzen und bestraft dafür jetzt alle anderen... Alle

00:58:50: anderen, die es nicht aussitzen, die wirklich krank sein, die ein Thema haben.

00:58:54: Und du

00:58:54: bist auch nicht in der Aufgabe Lösungen zu finden, also schon betriebliche Lösungen ganz klar?

00:58:59: Klar.

00:58:59: Politik ist dafür

00:59:01: auch mit verantwortlichen Lösungen zu erarbeiten und zu finden unsere viel gescholtene Politik häufig zu Recht definitiv.

00:59:08: wenn was sind deine Wünsche an die Bundesregierung an die Politik?

00:59:12: du als Arbeitgeber in Dittmarchen einem Flächenland in Schleswig-Holstein mit sechshundert Mitarbeitern dann was ist dein Wunsch der aber auch du bist ja gleichzeitig Familienvater.

00:59:23: Was ist so dein konkreter Wunsch an die Politik?

00:59:26: Ich glaube, wenn ich mir eine Sache als Arbeitgeber wünschen dürfte, dann wäre das irgendwie... Die Möglichkeit.

00:59:33: Keine Ahnung!

00:59:36: Zwei hundert Euro im Jahr oder irgendwie sowas Abgaben und Steuer frei in irgendeinem Bonus-Konstrukt an meinen Mitarbeiter zu zahlen, ohne dass ich dafür irgendwie immer kreativ wild rumrechnen muss oder ein Bonussystem uns die Haare vom Kopf frisst.

00:59:55: Weil das dann mit Abgab und Steuern dann kaum bei den Angestellten ankommt.

01:00:02: Das würde ich mir da überwünschen.

01:00:02: Das wäre cool!

01:00:04: Einfach ... hundert Euro im Monat ... wo ich frei, frei entscheiden kann und auf welches Bonosystem ich das lege.

01:00:12: Einfach um ...

01:00:13: ...

01:00:14: um Incentive-Strukturen... ...aufzubauen die Netto waren mit dabei ankommen.

01:00:20: Das wäre für

01:00:20: mich netto angekommen?

01:00:21: Ja genau!

01:00:22: Das wär cool.

01:00:23: Das wird extrem viel Handlungsspielraum schon geben.

01:00:28: Was wünscht du dir als Familienvater?

01:00:30: Als junger Familienvaper aufm Land?

01:00:32: Aufm

01:00:33: Land?!

01:00:33: In Norddeutschland.

01:00:35: Ich glaube es ist schon Und egal mit wem man heute spricht, ist irgendwie die Stimmung so niedergeschlagen.

01:00:44: Also keiner hat mehr dieses Gefühl dass das gerade irgendwie gut ist selbst die wo es objektiv gut läuft und wir wachsen bei uns läuft es objektiv auch gut.

01:01:00: natürlich bin ich jetzt nicht happy wenn gesagt wird wird jetzt gespart oder ähnliches.

01:01:05: aber Wie gesagt, selbst welche, die irgendwie Infrastrukturprojekte mitmachen.

01:01:13: Die sich nicht beschweren können sozusagen über die Auftragslage.

01:01:17: Selbst bei denen ist ja wie die Stimmung schlecht.

01:01:19: Also irgendwie ist seit anderthalb Jahren die Stimmung irgendwie schlecht und das sorgt nicht dafür dass Leute grad gerne investieren.

01:01:27: Ich glaube die Ressourcen sind da aber die Stimmungen einfach nicht.

01:01:31: Und es sorgt vielleicht auch nicht dafür, dass Leute so gerne gründen?

01:01:34: Du hast dich trotzdem dafür entschieden vor drei Jahren zu gründen.

01:01:38: Und das ist eben auch ein Herzensthema von dir.

01:01:40: natürlich, du hast aber auch gezeigt es funktioniert, es geht hier oben.

01:01:47: die Zahlen sprechen für sich.

01:01:49: Mach jetzt sogar den ersten Podcast.

01:01:51: Ich mach erst mal einen ersten Podcast!

01:01:54: Gründen ist ein Thema bei dir und du hast das Gefühl so viele Ohne Mittel in Anführungszeichen gründen, ohne dass die Nachfolgerinnen und Nachfolgers sind.

01:02:06: Dass sie ein Unternehmen übernehmen also wirklich was eigenes schaffen an eigenen Wertschaffen.

01:02:12: so viele Menschen gibt es hier gar nicht.

01:02:14: Es wird schon viel gegründet mittlerweile.

01:02:16: aber ich habe das Gefühl der fehlt immer dieser Satz um daraus im Unternehmen zu machen.

01:02:21: Ich kann das auch verstehen.

01:02:24: man hat natürlich Einfach eine enorme Ressourcenknappheit, wenn man nicht aus Unternehmerfamilien kommt oder Akademikerkreisen.

01:02:32: Ich hab da jetzt auch viel so darüber nachgedacht was dann irgendwie so... Vielleicht ein bisschen Facetten sind die ja in der Erfolge.

01:02:42: Ich musste da neustern denken wir wurden irgendwann mal von der FH Westküste gefragt ob wir immer einen kleinen Satz sagen können über Nutzen vom Netzwerk und Wie man Netzwerken kann, um irgendwie beruflich erfolgreich zu sein oder beruflichen berufliche voranzukommen.

01:03:01: Und ich glaube da... das ist oft so die falsche Denke dass man irgendwie hofft Ich muss jetzt nur irgendeine random Hand auf irgendeinem Random Event schütteln und dann passt das schon geht es schon voran sondern.. Mann!

01:03:14: Das belastbarste Netzwerk das du hast als Gründer der nicht aus einem Unternehmer von mir kommt ist einfach dein eigenes Freunde, deine Bekannte, deine Klassenkameraden, deine Kommiliton.

01:03:27: Weißt ja gar ja was!

01:03:28: Die kriegen halt mit was für ein Mensch du bist.

01:03:31: und ich habe das damals bei der FWF gesagt wenn ihr jeden Tag bei euren Freunden prallt dass ihr wieder mit dem gelben Schein nach Malle fliegt um euch da die Kante zu geben dann ist das völlig in Ordnung das seinen Freunden zu sagen.

01:03:44: aber dann darf man nicht erwarten dass sie wenn die irgendwann mal eine Business-Idee haben dass die dich anrufen und sagen hey Dich hätte ich total gerne am Bohr.

01:03:54: Das heißt, man muss sich irgendwann gefühlt entscheiden was für einen Erwachsener-Menschmann sein will und was man dann wie repräsentieren will.

01:04:02: Man muss ein zuverlässiger Geschäftspartner sein, zuverlässiger Arbeitnehmer sein, zufällessiger Freund sein... Und das sorgt dafür dass irgendwann Leute in deinem Umfeld sind den deinen Erfolg einfach wichtig ist!

01:04:18: Das ist da nicht deine Familie, der das intrinsisch sowieso wichtig ist.

01:04:21: Sondern es sind dann Freunde die sagen hey... wär cool wenn aus dem was wird und die unterstützen dich denn auch?

01:04:29: Und ich hab... Hast du das Gefühl

01:04:30: dass passiert hier in Deutschland?

01:04:33: Weil was wir uns Deutschen häufig nachgesagt ist diese Night-Kultur.

01:04:38: man gönnt es wildfremden Menschen mehr als Menschen den man nahesteht.

01:04:46: Das weiß ich nicht!

01:04:48: Auch ein Trend Social Media wieder, der gar nicht.

01:04:51: in diese Richtung gehen, dass sich viele selbstständige, viele Unternehmerinnen und Unternehmer darüber beklagen.

01:04:56: Dass man keinen Support bekommt aus der eigenen Community so.

01:05:02: Dass es eher Support ist von Menschen die man gar nicht kennt wildfremde

01:05:05: aber

01:05:06: Die Schulfreundin, der Kumpel, der Nachbar mit dem man saufen will.

01:05:10: Von dem kommt nichts da kommt kein Support.

01:05:13: Wie nimmst du das?

01:05:15: Du beschreibst es ja gerade anders was ich schön finde Weil ich sehe das auch anders, aber das bekomme ich eben häufig mit.

01:05:21: Dass man oft

01:05:21: hinsichtlich

01:05:22: oder dass offensichtlich viele das Gefühl haben, ich behalte keinen Support von Menschen die mir nahe

01:05:26: sind.".

01:05:29: Ich glaube es sagt vielleicht mehr über einen selbst aus und mit welchen Leuten man sich annähert als über generelles Sentiment in Deutschland.

01:05:40: Also ich habe das nie erlebt.

01:05:44: Alle, alle die ich kenne wie wir sind wahnsinnig unterstützend gewesen Bei jeder Schnapsidee, die man mal im Kopf hat, nehmt sich Freunde Zeit und sagt cool das ist drauf rumdenken.

01:05:56: Obwohl es wahrscheinlich sowieso zu verwerfen ist.

01:05:58: Was sind das

01:05:59: für Freunde?

01:05:59: Sind das Menschen, die ebenfalls gründen, ebenfalls in dieser da unterwegs sind mit denen du studiert hast, die in der Finanzbranche sind oder sind das Menschen aus Steinberg-Kirche?

01:06:09: Ja also sowohl wie auch.

01:06:11: Also wirklich sowohl als auch natürlich wenn man irgendwo In gründungsnahen Studiengängen international unterwegs ist einfach eine andere Gründungstichte bzw.

01:06:27: Gründen.

01:06:28: funktioniert da anders als in Norddeutschland, weil die sofort sich auf internationaler Bühne konkurrieren wollen mit großem Kapitalbedarf, Venture Capital

01:06:42: etc.,

01:06:42: Pp versuchen da dann Themen voranzubringen und das ist ein anderes Gründen als hier.

01:06:47: aber... Also hier gibt es auch Leute, die als One-Man-Show starten.

01:06:55: Wir haben da einen in Ditmarschen, E-Self heißen die und der hat einfach gesagt du ich pust das jetzt und leg los.

01:07:04: oder hier in Ditmaschen den... In Housom den Dennis Schimanski einfach sagt du ich mach das jetzt lege los und pushe das voran.

01:07:15: von dem habe ich noch nicht gehört dass er irgendwie das gefühlt wird ... lokal beschränkt.

01:07:19: Also ich glaube, das ist so ein kleines bisschen... ... womit man sich umgibt dann teilweise und auch wie man sich gibt?

01:07:26: Man sieht sich irgendwie hinstellen und sagt ja, ich bin jetzt hier der dicke Macker und weiß ja gar nicht, vielleicht sorgt es dann für Abneigung, das kann ich nicht beurteilen aber... Ich habe nicht das Gefühl dass...

01:07:37: Ja sehr schön zu hören!

01:07:39: Das hab' ich bei Lukas oder bei Dennis auch nicht das Gefühl gegen einer, dass neidet.

01:07:44: Das weiß ich aber nicht!

01:07:45: Das ist aber eine scheinbar subjektive Wahrnehmung von vielen und es wird Deutschen ja auch leider nachgesagt in meinem Amerika-Podcast.

01:07:53: Ganz häufig Thema Menschen sind in die Amerika ausgewandert Auch aus dem Grund.

01:07:58: Hier werde ich nicht hinter meinem Rücken geredet, hier freut man sich für mich wenn ich mit einem Auto entsprechend vorfahre.

01:08:06: Mit einem größeren Auto dann wird ein tolles Auto und so weiter... Das ist oberflächlich sein!

01:08:12: I know!

01:08:12: Aber es wird zumindest ausgedrückt.

01:08:14: Das habe ich häufig da gehört.

01:08:16: Also aber wenn du das anders wahrnimmst, ist es doch der Hammer.

01:08:19: Also ich mein was natürlich schon war es und einer meiner besten Freunde, der Josh ist amerikaner, lebt in Tennessee.

01:08:25: Bei dem waren wir jetzt auch im April und er ist auch einer derer, mit denen ich ziemlich regelmäßig über meine Herausforderungen spreche.

01:08:38: Er spiegelt das natürlich schon.

01:08:39: Er sagt dann oft so ja... Keine Ahnung.

01:08:41: Wärst du hier in den USA?

01:08:43: Dann wärst du ein Superstar mit deinem Lebenslauf und deinem Erfolg oder so.

01:08:48: Ja!

01:08:49: Aber ob wir diese Anhebung von Unternehmern, die da kulturell irgendwie haben.

01:08:55: Ob die jetzt irgendwie sonderlich hilfreich ist für eine Gesellschaft?

01:08:57: Das kann ich auch nicht beurteilen.

01:09:01: Wenn du auf deine Gründungsphase zurückblickst... Grundsätzlich steckst du ja immer noch in der Gründungsphase.

01:09:07: Ich meine das ist drei Jahre her.

01:09:09: und was möchtest du anderen mit an die Hand geben, ... familiäres Startkapital mitbringen, erbkapitalmitbringen.

01:09:18: Sondern die einfach eine Idee haben.

01:09:20: Sich aber vielleicht nicht trauen.

01:09:21: Weil sie in Anstellung sind.

01:09:23: Du hast gezeigt das Guide!

01:09:26: Also Gründen ist Hammer-Messe und Hammer beängstigend... ...und Hammer Arbeitsintensiv.

01:09:32: Und vor allem war die Tochter dann dabei.

01:09:34: dass hat auch nur geklappt weil wir ziemlich viel Arbeitsteilung hatten.

01:09:39: also wenn die Tochtern nachts wach ist schnappt Christina die dann in der Regel natürlich wenn sie dann sagt hey, jetzt brauche ich mal Pause das ist nicht das thema.

01:09:52: aber so vom grundsatz her haben wir dir.

01:09:55: Haben wir das schon schon aufgeteilt und dass sorgt natürlich dann.

01:10:00: also man braucht einfach welche die ein bisschen den rücken frei halten idealerweise Und dann ist es halt einfach arbeitsintensiv.

01:10:08: was ich habe sage mitgenommen zu irgendwelchen Agentur Termin, dann krabbe die da unter dem Tisch.

01:10:12: Wenn man versucht irgendwie eine Webseite zu besprechen... ...aus sowas gehört dazu.

01:10:16: Man muss natürlich hoffen dass das möglich ist und keiner wird mal jetzt irgendwie... ...ehm keine Ahnung.

01:10:23: im Bergbau arbeiten würde man seine sechs Monate alte Tochter vielleicht nicht mit in den Schacht nehmen aber wovon grundsätzlich?

01:10:30: er ver mischt automatisch ziemlich viel das Privatleben mit dem beruflichen Leben und das ist glaube ich auch normal in so einem Grunder-Setting, weil man kann sich das einfach noch nicht erlauben, das strikt getrennt zu halten.

01:10:45: Aber

01:10:46: wie schön!

01:10:46: Ich meine es wird auch beklagt vor allem von einer Partei dass wir zu wenig Kinder auf die Welt bringen?

01:10:51: In Deutschland hier.

01:10:53: du zeigst es geht beides ein Kind auf die welt bringen Vater sein und gleichzeitig gründen gleichzeitig Arbeit schaffen.

01:11:02: also du ja du bist nicht nur an Amerika wirst du ein Rockstar Du bist es auch hier in Dittmarschen.

01:11:07: Du bist einer der wenigen, die das machen und das nach so kurzer Zeit.

01:11:12: Ich hab das Gefühl viel mehr schaffen als man's den anerkennen möchte.

01:11:17: Möglich!

01:11:18: Aber aus dieser Region eben nicht so viele.

01:11:22: Apropos

01:11:22: Ben, ich habe vorab einmal reingeguckt ... Die größten Arbeitgeber in Dittmarchen.

01:11:30: Da warst du nicht bei.

01:11:31: Dann hab' ich gefragt was ist denn mit Ben Röger?

01:11:37: Balsche GPT lange nachgedacht und dann.

01:11:40: Stimmt jetzt, wo du es sagst ja eigentlich müsste ich Ben richtig weit oben einsortieren in den top drei bei den Arbeitgebern von der Größe in ganz Dittmarschen.

01:11:50: Wie surreal ist das für dich?

01:11:53: Also wie gesagt, es ist generell ziemlich surreal und ich merke auch dass ich da echt Probleme habe, dass auch irgendwie anzuerkennen teilweise.

01:12:03: ich war letztes jahr bei der weihnachtsfeier von.

01:12:05: also wir machen die weihnacht zwei macht jede region für sich.

01:12:08: und dann war ich in steinburg bei einer weihnachten feier.

01:12:11: Wir waren da porzellan bemahlen hat mich die mit dabei gefahren.

01:12:15: An welcher schule bist du denn?

01:12:16: an welcher Schule betreust du denn habe ich auch nur gedacht.

01:12:21: Ich arbeite in der Verwaltung.

01:12:23: Also dieses sich rausposaun, ich weiß nicht.

01:12:26: Irgendwie will ich da... Das ist heute mein Lackmus-Test, ob ich das vielleicht doch irgendwann

01:12:31: kann?

01:12:33: Ich finde es macht dich ja unheimlich sympathisch und das zeignet dich auch aus.

01:12:36: Du bist hier ein nervöses Wrack ohne Podcast.

01:12:40: Bezeichnet es dich wenn du angesprochen wirst.

01:12:42: Ich arbeide in der verwaltung.

01:12:44: Kommst im Arbeitspulli jahrelang sagt Mensch, kann ich den überhaupt tragen?

01:12:47: wie kommt das wohl an?

01:12:49: Wie passt das?

01:12:50: also?

01:12:51: Du bist ja ein anderer Typ Unternehmer.

01:12:55: Als so der Archetyp-Unternehmer?

01:12:56: Als

01:12:57: der, den man sich zumindest vorstellt!

01:12:59: Ja... Das wird sicher auch verändert haben ganz klar.

01:13:02: aber wie kommst du bei anderen Unternehmerinnen und Unternehmern an die in deiner Sphäre unterwegs sind?

01:13:09: Für Körper vielleicht gewisse Sachen einfach noch nicht ausreichend und bin vielleicht auch eine gewisse Meinung, die für einen Unternehmerfamilien eher untypisch ist.

01:13:22: Willst du so was verkörpern?

01:13:23: Weil wenn du sagst, ich bin das noch nicht.

01:13:26: Was möchtest du mal verkörpern?

01:13:28: Welcher Typ Unternehmer oder Mann möchteste sein?

01:13:31: Das ist

01:13:31: ja auch eine gute Frage!

01:13:33: So langsam kommen wir zu den guten Fragen.

01:13:35: So langsam sind

01:13:36: die vorletzte Fragen.

01:13:39: Nein, es ist wichtig, dass wir einfach in der Gesellschaft irgendwie sind...

01:13:48: Welcher Typen Man, Typ Unternehmung möchtes zu sein?

01:13:51: Wenn du sagst, noch bin ich das nicht.

01:13:52: Was möchtest du werden?

01:13:53: Mal sein!

01:13:55: Ich möchte einer sein der guten Gewissens auf den Sommer festgehen kann und keine Sorge da vorhaben muss, dass die Mitarbeiter einem auf ein Deckel geben.

01:14:06: Nein, ich möchte ein guter Arbeitgeber sein.

01:14:07: Ich möchte einen guten Ehemann sein.

01:14:10: Nicht ein bisschen guter Vater sein.

01:14:13: Und ich weiß nicht wie tun alle auch gefühlt immer so als wäre das... Als wär das immer so kompliziert.

01:14:21: also Auch wenn man sich zum Beispiel Ernährung irgendwie anguckt, dann gibt es eine wie Keto und Palio.

01:14:29: Keine Ahnung!

01:14:29: Es gibt die wildesten Formen von Diäten oder Ernährungsstrukturen.

01:14:38: Aber wenn man mal sagt so hey, über einen Daumen was ist gesund?

01:14:43: Über einen Daum was ist ungesund... Ich glaube, jeder weiß schon, dass du den abwählen nimmst anstelle vom Schoko-Regel oder weißt er gar ja so.

01:14:54: Aber wir lieben es Sachen zu verkomplizieren.

01:14:57: Genau das gleiche... Was ist ein guter Unternehmer?

01:15:01: Also ich weiß nicht, ich finde es wichtig, dass man Verantwortung für seine Mitarbeiter verspürt.

01:15:09: Weil in erster Linie bin ich Arbeitgeber!

01:15:12: Also ich versuche natürlich irgendwie auch Führführe.

01:15:15: Kreise und Ämter und Schuhe.

01:15:16: Und ich versuche immer so viel möglich zu machen, wie ich nur kann.

01:15:19: Aber am Ende bin ich einfach Arbeitgeber!

01:15:21: Und meine Hauptverantwortung liegt bei meinen Angestellten...

01:15:25: Das warst du vor drei Jahren aber noch nicht?

01:15:27: Da warst Du noch keine Arbeitgebe, nehmt da hast Du für Dich!

01:15:29: Da warste

01:15:29: Angesteller?!

01:15:30: Ja!

01:15:31: Wie wird man Arbeitgeba?

01:15:32: Wie wächst man da rein?

01:15:35: Plötzlich hast Du angesteldet, anders kann ich das wirklich nie formulieren.

01:15:38: Aber wie lernst Du Führungen?

01:15:41: Durch....und das ist was Ich meine.

01:15:43: ...durch auch so ein kleines bisschen... ...muss man die Sachen verkomplizieren.

01:15:50: Also, wenn ich jetzt anfange jeden Cent aus meinen Mitarbeitern raus zu quetschen und weiß ja gar ja so das irgendwie auf Marge zu optimieren oder keine Ahnung kann man bestimmt alles machen aber dann bist du ein gutes Investment!

01:16:06: Aber dann bist Du kein guter Arbeitgeber!

01:16:08: Keine Ahnung.

01:16:08: Wenn man das Gefühl hat mir ist die Region egal Und ich mach nichts in der Region und nach mir die Sinnflut Ist man auch kein guter Unternehmer.

01:16:17: denn ich finde, man muss schon lokal versuchen... ...zu unterstützen und... ...versuchen das irgendwie daraus dann auch was zu machen.

01:16:30: Und der letzte Frage?

01:16:31: Ja.

01:16:32: Zieht

01:16:32: so ein bisschen auf die vorherige ab, denn... Ich wollte schon immer mal eine Tasse Tee mit dir trinken!

01:16:38: Mit wem würdest du gerne meine TasseTee trinken wenn du könntest?

01:16:43: Von dieser Person, was würdest Du gerne mit dieser besprechen und was auch lernen

01:16:46: wollen?!

01:16:50: Ja, die Frage stellt ihr gerne.

01:16:52: Ich habe mir echt viel Kopftrung gemacht.

01:16:57: Ich glaube sie durfte das klingen ich würde wirklich gerne mit Obama.

01:17:00: Das ist wahrscheinlich irgendwie so eine Standardantwort aber...

01:17:04: Und warum?

01:17:06: In meinen Augen ist das der intelligenteste und charismatischste Mensch den ich je in einer Normenmachposition gesehen hab.

01:17:20: Alles was danach kam ist so polarisierend und wie er das, ob er das hat kommen sehen.

01:17:31: Ob er sich da... Ob er das Gefühl hat.

01:17:34: Er wär schuld an irgendwas was da jetzt gerade passiert.

01:17:36: Das würde mir auch interessieren.

01:17:40: Ben, dann hast du es jetzt geschafft?

01:17:42: Stunde zwanzig!

01:17:43: Hast du wunderbar gemacht.

01:17:45: Vielen Dank für die Einblicke in deine... Gründerzeit in deinem Leben und das was du vor hast, denn dass was eine Schulbegleitung macht wie ihr Geld verdient.

01:17:55: Wie du es wahrnimmst den Support aus deinem Umfeld Und ich glaube wir haben alle ordentlich etwas mit bekommen und auch wieder verstanden wie viel Power hier in der Region vorhanden ist.

01:18:06: Man muss nicht nach Hamburg und weiter südlich blicken.

01:18:09: nein Es gibt ja auch soviel power in ditmarschen unter anderem.

01:18:12: und deswegen schön bent dass Du Ihrem podcast gewesen bist und ich sage vielen Dank fürs zuschauen.

01:18:17: Vielen Dank fürs Zuhören.

01:18:18: Das war Torres T-Time mit Bent Röger, vielen Dank!