Thores Tea Time - der Podcast aus'm Norden

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00:00:00: Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit in einer modernen Anwaltskanzlei?

00:00:04: Als Rechtsanwalt, Rechtsanwelten.

00:00:06: Als Renovachangestellte

00:00:08: oder als Querentsteiger!

00:00:09: Wir erweitern uns und suchen Sie!

00:00:12: Bewerben sie sich jetzt!

00:00:14: Sie erwartet einen

00:00:14: moderne Arbeitsplatz... ...der mit aktueller Technik ausgestattet

00:00:17: ist für

00:00:18: unsere

00:00:18: elektronische Aktenführung In einem aufgeschlossenen und freundlichen Team.

00:00:22: Bewerden Sie sich jetzt

00:00:25: Das Verwerbung meines Sponsors Osmas-Rechtsanwälte Aus Husum.

00:00:30: Herzlich willkommen zu

00:00:31: Tourist

00:00:32: Tea Time hier auf dem Campus in Flensburg.

00:00:36: Und mir gegenüber sitzen Kerstin und Stefan, ihr zwei beantwortet unseren Hörerinnen und Hörern jetzt mal bitte was jetzt in Tourist tea time auf sie zukommt warum ich hier bin?

00:00:48: Warum wir drei uns hier eingefunden haben?

00:00:50: und ladies first liebe kerstin wer bist du und warum bin ich hier?

00:00:55: also erstmal vielen dank.

00:00:56: dass wir heute hier sein dürfen hast du ja schon quasi eingeführt.

00:01:01: Genau, so weit war ich auch schon!

00:01:02: Wir sind heute hier im Jagdstedtzentrum an der Hochschule Flensburg.

00:01:06: Wir sind ein Hochschulübergreifendes Zentrum also wir sind verheiratet mit der Uni.

00:01:10: Also Hochschulle und Uni sind hier in diesem Zentrum verheiralte.

00:01:13: Also wir arbeiten sehr eng zusammen und es geht um die Themen Gründung und mittelständische Wertschaft.

00:01:23: Ich arbeite in diesem Schwerpunkt mittelstand, ich verantworte dort das Campus Career Management.

00:01:27: Also ich baue Brücken in der Region und versuche unsere Studierenden.

00:01:31: leider gibt es immer noch viele Studies die die Regionen verlassen.

00:01:34: da versuche ich anzusetzen und Formate zu entwickeln damit die studies nicht weggehen sondern sagen auch hier gibt dass ja auch ganz tolle Unternehmen in denen ich arbeiten kann.

00:01:44: Und in diesem Bereich sind wir vor einigen Jahren, ich glaube vor vier Jahren knapp angesprochen worden ob wir uns an einem Projekt beteiligen möchten welches sich Business.de.k schimpft?

00:01:59: Ein Inter-Deck-Projekt.

00:02:00: Genau, bisschen langsamer das bitte noch mal aussprechen Das klingt wie EDK nochmal business dedk

00:02:06: Business ddk

00:02:07: Und DE steht für Deutschland DK für Denemark.

00:02:11: Guck

00:02:11: mal, dass wir das einmal gemeinsam übersetzen für Business Deutschland-Denemark.

00:02:15: Business Deutschland Denemark!

00:02:16: Genau und wie der Name sagt business.

00:02:18: es geht um die grenzübergreifende wirtschaftliche Zusammenarbeit und meine Aufgabe in diesem Bereich ist es ich habe die Verantwortung von einem Teilvorhaben in diesem Interact Projekt übernommen.

00:02:31: Das nennt sich analysis and mapping also so ein bisschen Bestandsaufnahme, wirtschaftlich wissenschaftliche Begleitung.

00:02:39: Und jetzt kommst du Stefan?

00:02:40: Ja, hallo.

00:02:41: Ich bin von der Wirtschaftsförderung des Kreises Rensburg-Agent Förde.

00:02:45: Danke für die Einladung und uns eint das wir gemeinsam in diesem Projekt Business DE DK grenzüberschreitend tätig sind mit einem großen Schwerpunkt Das ist die Fachkräftesicherung international also über die Region hinaus schauen Fachkräfte Für unsere Betriebe finden denen die Wege zeigen Und ja alle Möglichkeiten die es dort gibt gemeinsam erkunden.

00:03:11: Dann wollen wir kurz ein Werbeblock einschieben für unsere Region.

00:03:14: Jetzt sind du auch gesagt, wie schön unsere Regionen.

00:03:17: es gibt tatsächlich noch Studis die hier weggehen.

00:03:19: Wie kann das sein?

00:03:20: Also erzähl mal was zeichnet unsere regionen auch aus.

00:03:23: Heute wird ja noch gesagt Schleswig-Holstein Wirtschafts schwacher Standort.

00:03:28: Was würdest du dagegen ansetzen?

00:03:30: Ja, ich glaub die Politik sagt ja ganz oft immer wir sind strukturschwach und das ist eigentlich auch so ein ganz böses Wort.

00:03:35: Wir wohnen eben da wo an der Urlaub machen, ne?

00:03:37: Wir haben hier finde ich so viele Vorzüge wie wir sind als Bundesland.

00:03:42: in Schleswig-Holstein haben wir die Nordsee, wir haben die Ostsee.

00:03:45: Wir sind touristisch sehr stark geprägt, wir sind im Bereich Energie oder Windenergie ist etwas was sozusagen bei uns auch einen Wirtschaftsschwerpunkt sehr dominiert.

00:03:55: Ich hab jetzt gerade vor zwei Wochen gelesen in dem neuen Fachkräftemunitor von der IHK hier in Schleswig-Holstein.

00:04:05: Da habe ich nämlich mal so ein bisschen geschaut, wie sieht es eigentlich in den nächsten zehn Jahren mit den Berufsgruppen aus?

00:04:11: Wie ist da der Fachkräftigmangel?

00:04:13: Wie entwickelt sich das auch für uns als Campus also für die Menschen, die hier studiert haben, haben sie überhaupt noch eine Möglichkeit hinter der Region nachher unterzukommen?

00:04:20: und es tatsächlich auch so dass das Bereich Unternehmensführung, Unternehmesorganisation ganz oben steht hätte ich erst auch nicht gedacht ist natürlich auch Bereich Maschinenbau, Energie und so weiter.

00:04:31: Wir haben hier natürlich sehr viele tolle Unternehmen die finde ich sich auch sehr stark weiterentwickeln, die auch was Technologien angeht da wirklich sehr innovativ unterwegs sind.

00:04:47: Und das ist tatsächlich etwas was man versucht den jungen Menschen nahezubringen.

00:04:54: Es gibt natürlich viele Studierende Ich weiß jetzt nicht die Zahl aus dem Kopf Aber viele Studierende, die vielleicht nicht unbedingt von hier kommen.

00:05:00: Die kommen dann her und sagen so ich habe hier eine Wohnung, ich hab mein Leben, ich habe meine Freunde... Ich kann mir auch vorstellen hier zu bleiben weil das halt so schön ist.

00:05:09: studieren am Meer und dann, ich kam mich ja dann vor ewigen Jahren hatten wir mal so einen tollen.

00:05:16: bei uns im Studierenden Marketing war so ein Sonnenstuhl der dann am Strand irgendwie stand.

00:05:22: Und wenn du hier studieren möchtest in Flensburg kommen doch vorbei.

00:05:25: und da habe ich gesagt das fand ich wieder gut.

00:05:28: Haben noch Spaß gemacht!

00:05:28: Du hast recht kerstin.

00:05:29: Wir haben wirklich eine ganze Reihe an großen Unternehmen auch bekannten Unternehmen nicht nur in Deutschland aber auch europaweit.

00:05:37: Wir haben bei uns FreeNet, wir haben die Firma Max Bögel.

00:05:39: Wir haben Akko-Entwässerungssysteme.

00:05:41: Das sind alles nicht nur Champions in ihren eigenen Marktnischen sondern wirklich weltbekannte Unternehmen.

00:05:49: Wir können natürlich immer besser ist klar.

00:05:51: also wir haben ja auch ausgerufen in Schleswig-Holstein.

00:05:53: Wir wollen das grüne Industrieland werden und das ist ein Ziel dass wir auch aktiv verfolgen als Wirtschaftsförderung.

00:05:58: Nächstes so trotz sehen wir bei unseren Partnern aus Süddehmarkt als auch bei uns in diesem Projekt bei den deutschen Partnern.

00:06:05: Da sind die Nordfriesen mit dabei, da haben wir welche aus Osteolstein, Ortine Wirtschaftsvereinigung... Wir haben Schleswig-Flenzburg, wir haben Rensburg-Eckernförde, sind ja schon sehr breit aufgestellt und stellen fest das viele Unternehmen, mit denen wir reden halt sagen Ja, wir würden gerne wachsen!

00:06:20: Wir haben auch die Möglichkeiten in unserem Markt aber es fehlen die Leute.

00:06:24: Wie schön wäre Norfolk geworden oder?

00:06:27: Norfolk wäre für Ditmarschen und für ganz Schleszig-Holstein richtig toll geworden.

00:06:30: Jetzt haben wir Leiten Das nächste Startup dass sich da versucht Und ich weiß auch, dass die Kollegen aus Ditmarschen das nicht aufgeben.

00:06:38: Auch die Landesregierung sagt wir halten daran fest da sind Pläne.

00:06:41: was Gute daran.

00:06:42: Das sage ich mal so aus meiner Warte als Wirtschaftsförderer.

00:06:45: wenn du schon zwei Schritte gegangen bist dann machst du das nicht mehr rückgängig.

00:06:48: Das heißt der Grundstein ist gelegt und wie das Unternehmen später heisst?

00:06:51: Dass dann vielleicht fünfhundert oder tausend Arbeitsplätze schafft.

00:06:54: Das ist dann der nächste Blick aber es wird nicht wieder zurückgebaut.

00:06:58: Ich

00:06:58: finde das auch ganz wichtig.

00:06:59: nichtsdestotrotz ist die Euphorie verflogen

00:07:01: das stimmt

00:07:02: definitiv.

00:07:03: Aber auch trotzdem ein Zeichen, damals die Nordvoltansiedlung gegen Amerika durchgesetzt und Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein ausgewählt worden.

00:07:12: Nun ist die Insolvenz eingekehrt, da konnte man nicht mitrechnen aber trotzdem ein positives Signal für unsere Region oder?

00:07:18: Absolut

00:07:19: ja!

00:07:20: Und wie gesagt es war immer eine parallele Entwicklung.

00:07:24: Schweden war der erste Fabrik, dann ging es um Nordamerika oder Europa.

00:07:27: Europa war's hier bei uns in Schleswig-Holstein.

00:07:29: das ist schon eine Auszeichnung dass es hier funktioniert und der Hauptgrund dafür war halt dieser Überschuss an grüner Energie den wir erzeugen.

00:07:38: bald hundertfünfzig Prozent unseres Eigenbedarfes produzieren wir jetzt schon an grüner nachhaltige Energie.

00:07:45: die werden zukünftig in alle Teile Deutschland verteilt.

00:07:48: noch sind sie hier und ich sehe dort auch ein gutes Zeitfenster für schleswig holstein Unternehmen die sich halt mit dieser Energie in neue Geschäftsbereiche vorwagen wollen hier anzusiedeln.

00:07:57: Das ist ja unser Ziel, Ansiedlung neuer Arbeitsplätze schaffen und attraktiver werden auch für die jungen Menschen an den Hochschulen.

00:08:05: Absolut!

00:08:06: Und da kommen wir dann wieder ins Spiel das wir eben genau diese Brücke bauen.

00:08:10: Wir haben so verschiedene Formate auf dem Campus.

00:08:12: Wir haben vor zwei Jahren ein Campus eigenes Job-Portal ins Leben gerufen.

00:08:17: Da haben wir auch Unterstützung von unseren Hochschulern also finanzieller Art natürlich weiter Unterstützung bekommen, um das Ganze hier in der Region zu implementieren.

00:08:25: Und mittlerweile läuft es ganz gut.

00:08:26: also wir haben über drei hundert achtzig Unternehmen die bei uns kostenlos sich ein Profil erstellt haben indem sie diverse Ausschreibungen veröffentlichen können.

00:08:35: und dass ist immer finde ich auch etwas was ich immer wieder so in meinen Beratung beobachte.

00:08:41: Also junge Menschen Studierende die zu mir kommen und sagen Was weiß ich, ich studiere BWL-Schwerpunkt Marketing als Beispiel.

00:08:48: Ich suche ein Praktikumsplatz und hab da Probleme.

00:08:51: Dann guck ich mir diese klassischen Unterlagen an von den Studisberatern.

00:08:56: die aber gibt auch Tipps einfach mal zu gucken.

00:08:59: Schaut in unser Jobportal!

00:09:01: Das ist immer für uns noch eine Herausforderung dass die Studis das nicht unbedingt dann so auf der Kette haben und sagen ja stimmt ihr habt einen Jobportaal

00:09:11: Wir wollen ja eigentlich über was ganz anderes sprechen, aber weil wir gerade dabei sind.

00:09:13: Ich möchte trotzdem mal anhaken, weil ich es auch persönlich sehr interessant finde, weil du den Bereich BWL mit Marketing angesprochen hast.

00:09:20: Das ist jetzt übergreifend!

00:09:21: Aber kommen schon viele Studis hierher in die Richtung, die auch im Bereich Bwl-Marketing unterwegs sind?

00:09:27: Ich habe ganz schön Angst vor meiner beruflichen Zukunft aufgrund der fortschreitenden künstlichen Intelligenz.

00:09:33: Marketing ist vielleicht bald absolviert.

00:09:36: Ja, tatsächlich sind das so schon Gedankengänge die viele Studis auch haben.

00:09:42: Da versuche ich natürlich auch ja die Studis mit an die Hand zu nehmen und sie auch zu unterstützen und tatsächlich zu sagen ... auch als Unternehmen.

00:09:54: Also die Unternehmen schreiben ja ganz oft, oder... Die Ausschreibung von Unternehmen ist ganz oft so dass sie sagen, die suchen die Eier legende Wäumichsau, also die schreiben dann die Aufgaben des Aufgabenprofil wird dann so und so festgelegt definiert und am Ende steht nicht mal drin, das Berufsanfänger eine Chance haben.

00:10:13: Und junge Menschen gerade studieren, das beobachte ich immer wieder.

00:10:17: wenn die merken dass die oder merken oder sehen, dass sie auch nur ein oder zwei Punkte von diesem ganzen Portfolio was die Unternehmen sich wünschen nicht erfüllen dann bewerben Sie sich nicht.

00:10:28: Dann sagen sie nee oh Gott das traue ich mir nicht zu.

00:10:30: und gerade sowieso bei Frauen ist es noch mal ganz anderes Thema.

00:10:33: also die Männer sagt man ja ne wenn sechzig Prozent der Aufgaben von denen abgedeckt werden können sagen klar mache ich geht los und bei Frauen isst das eher so, die müssen da schon eher so ninety bis hundert Prozent sagen so das kann ich Und da versuche ich, die an die Hand zu nehmen tatsächlich.

00:10:50: Aber alles was das Thema KI und ähnliches angeht... Ich glaube dass wir KI als Chance sehen müssen und ich glaube dass sich viele Stellenprofilen unternehmen so wie man sie vielleicht früher klassisch gehabt hat ist zukünftig nicht mehr gibt.

00:11:07: also die Inhalte von Stellen die ändern sich einfach und dann muss man sich als junger Mensch natürlich mit der Technologie auseinandersetzen wie eigentlich so was funktioniert, auch wenn man vielleicht nicht unbedingt Informatik oder sowas studiert hat.

00:11:21: Aber man muss damit Behöhungspunkte gehabt haben.

00:11:25: Wenn wir mit den Unternehmen sprechen bei uns im Kreis dann reden alle von KI.

00:11:31: Wie wird das mein Arbeitsalltag verändern?

00:11:33: Wie werde ich Aufgaben vielleicht auch über die KI von meinen Mitarbeitenden fernhalten können um sie in andere Sachen zu bringen, andere Sachen einzusetzen?

00:11:42: weil wir halt diesen Fachkräftemangel haben.

00:11:45: und im Rahmen des Projektes business.de.dk haben wir uns auch sehr intensiv mit den Quellen für zukünftige Arbeitskräfte hier in Stesswig-Holstein auseinandergesetzt und da habe ich auch viel gelernt, ich muss sagen wir haben eine ganze Reihe zum Beispiel auch international Studierende.

00:12:02: die kommen in der Regel Wenn ich mir so die Hochschulen Kiel oder in Flensburg angucke, schon mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung nach Deutschland möchten dann noch eine weiterführende Studium anhängt.

00:12:14: Zum Beispiel ein MBE und der ganz große Teil von den Leuten sind Ingenieure.

00:12:18: Die kommen aus den Naturwissenschaften, die kommen aus Bio, die kommt aus Maschinen, aus Elektro, sie kommen aus allen möglichen Baubereichen und sehen hier eine große Chance in Deutschland.

00:12:29: Allein – das muss man auch sagen in diesem Projekt haben wir festgestellt nicht nur die Kultur, auch die Sprache ist manchmal Hindernis.

00:12:36: Die können alles?

00:12:37: Aber die Unternehmen, die wir dann haben, sagen um in unser Team reinzukommen wäre es schön wenn du wenigstens so ein bisschen Deutsch sprichst und dich bei uns relativ schnell eingewöhnen kannst weil die Teams müssen ja mit dir dauerhaft kommunizieren.

00:12:49: das

00:12:49: tut noch ein bisschen weh glaube

00:12:50: ich dass das nicht wichtig war.

00:12:51: Ja und ich glaube das was noch dazu kommt also die Sprach ist glaube ich der größte Das größte Hemmnis, das haben wir auch festgestellt.

00:12:58: Also wie haben so verschiedene Formate bei uns im Projekt ausprobiert?

00:13:01: Kann mit

00:13:01: kurzen paar Schritte zurückgehen.

00:13:02: Einmal noch Anfang des Projektes.

00:13:04: Ihr seid natürlich voll drin!

00:13:05: Ihr seid seit zwei Jahren voll in diesem Projekt drin.

00:13:07: Noch einmal zwei Jahre zurück... Was ist dieses Projekt DE-DK?

00:13:12: nochmal einfach zusammengefasst?

00:13:14: Welche Intention ist dahinter?

00:13:16: Fachkräftegewinnung habe

00:13:18: ich verstanden?

00:13:18: Genau.

00:13:19: Erzähl mal.

00:13:20: Es geht um die Verbesserungen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark im Kontext von Fachkräften, also von internationalen Fachkräftinnen.

00:13:30: Und international ist natürlich immer so eine Sache.

00:13:32: einerseits für die Dänen sind es die Deutschen, für die Deutschen sind das die Dähnen aber es sind halt auch Fachkräfte außerhalb der Europäischen Union Also sozusagen junge Menschen ältere Menschen Fachkräfe die eben nicht unbedingt aus Deutschland oder aus Dänemark nur kommen sondern die vielleicht auch Interesse haben von über See von Frankreich von was weiß ich wo überall quasi zu uns in die Grenzregion zu kommen.

00:13:56: Und wie sind wir vorgegangen?

00:13:59: Ihr wollt Fachkräfte, internationale Menschen motivieren hier in dieser GrenzRegion zu ziehen und hierzu arbeiten?

00:14:08: Ein Teil, es ist dieses Projekt in verschiedenen Bereichen aufgeteilt.

00:14:13: Wir haben einerseits also das ist ein Part von uns gewesen wir haben eine Unternehmensbefragung durchgeführt.

00:14:19: wie haben die Unternehmen befragt?

00:14:21: Wie rekrutiert ihr denn eigentlich international?

00:14:24: was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

00:14:25: und best practice Beispiele haben wir in unseren Formaten sichtbar gemacht.

00:14:29: Das ist sozusagen so diese eine unternehmendsschwerpunkt gewesen aber auch selber weil wir natürlich die jungen internationalen Fachkräfte hier vor Ort haben Studierenden haben mit denen auch Dinge ausprobiert.

00:14:39: Also das heißt, wir sind mit internationalen Studien und wir waren gerade letzte Woche bei der Wind Carrier in Hamburg.

00:14:45: Wir waren letztes Jahr beim Wind Carriere in Husum weil die Studierende natürlich diese Unternehmensverbindungen suchen für Praktika, für alles Mögliche ja?

00:14:56: Und was wir auch festgestellt haben oder möchtest du noch etwas sagen Stefan?

00:15:01: Du hast es schon gut beschrieben also... vornehmlich darum zu erkunden, auf welchen Wegen denn jetzt internationale Fachkräfte nach Schleswig-Holstein oder Süddehnemar kommen können.

00:15:15: Oder es bereits machen also wie sie bereits hier integriert werden in die Unternehmen und dazu haben wir auch Netzwerkpartnerin diesem Projekt.

00:15:22: das sind die Arbeitsagenturen.

00:15:23: Die kennen sich da sehr gut aus, die haben eigene Programme.

00:15:26: in Deutschland ist zum Beispiel die Arbeits Agentur Nürnberg der die Auslandsprogramme koordiniert.

00:15:32: Das haben wir alles auch in diesem Projekt gelernt

00:15:34: was

00:15:34: für uns spannend war aus deutscher Sicht, aus Schleswig-Holsteinersicht.

00:15:39: Die Dänen gehen da teilweise ganz anders vor.

00:15:41: die haben eine eigene Agentur die nennt sich Work in Denmark und die besuchen Messen auch in Deutschland in ganz Europa wo sie Präsenz in uns sagen.

00:15:48: wir haben Unternehmen in Dänemark die suchen euch ihr dürft zu uns kommen zum arbeiten Wir unterstützen euch wir helfen euch bei der Eingliederung wir helfen Euch bei den Arbeitgebern können wir unterstützen.

00:16:00: das gibt es in dieser Form nicht auf deutscher Seite aber andere Möglichkeiten.

00:16:04: Und darum ging es auch in dem Projekt das zu erkennen, das zu vergleichen und unseren Unternehmen diese Wege aufzuzeigen.

00:16:11: Genau erstmal die Möglichkeiten überhaupt... rauszufinden, sichtbar zu machen.

00:16:18: Und da haben wir dann überlegt wie können wir das gut auch für die Unternehmen so organisieren?

00:16:23: So ein Unternehmen kann ja nicht mal sagen ich nehme mir mal einen Vormittag mal drei Stunden Zeit und dann komme ich zu einem Workshop vorbei sondern wir haben auch in Format was in anderen vergangenen Internetprojekten auch ganz gut lief ja kopiert, fortgeführt und zwar war das Format online Frühstück.

00:16:41: Das es sozusagen findet zur Frühstückszeit also morgens um halb neun statt für eine Stunde dass sozusagen diverse Akteure eine Stunde lang sich vorstellen können.

00:16:54: Dass auch eine gewisserweise eine Diskussion stattfand, dass Unternehmen die Möglichkeit haben das vielleicht auch theoretisch nebenbei laufen zu lassen wenn man so die ersten Emails beantwortet und ähnliches.

00:17:04: Und das ist ein Format was ich eigentlich gut etabliert habe.

00:17:07: wir haben da so verschiedene Gäste gehabt.

00:17:09: Wir haben es ging um das Thema Weiterbildung Es ging auch um das thema Markteintritt Dänemark ein Recruiting-Unternehmen gehabt, das mal so die Unterschiede im Recruitting von deutscher und dänischer Seite so mal vorgestellt hat.

00:17:25: Wir haben die Bundesagentur für Arbeit da gehabt wir haben die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein gehabt und wir haben auch Unternehmen.

00:17:31: also wir haben zwei Unternehmen dabei gehabt.

00:17:34: einmal war das Ingramm und Tecchio, die eigentlich so Best Practice Beispiele vorgestellt haben.

00:17:39: und bei Ingram es ist ein Unternehmen hier in Flensburg Die haben ihren Prozess eigentlich mal so vorgestellt, wie die.

00:17:48: Die haben ganz viele Nationen, die dort arbeiten und haben ihren prozess mal vorgestellt dass sie an die Hand genommen werden das tatsächlich das Onboarding schon anfängt bevor die überhaupt im Unternehmen sind.

00:17:59: Und gerade bei internationalen Fachkräften haben wir auch immer wieder festgestellt in unserer Umfrage, das ist ein ganz anderer Prozess.

00:18:06: Also die Personalabteilung wird nicht mehr... also eine Personalarbeit wird nicht so sein wie es aktuell ist wenn man national, nenn ich's mal rekrutiert, sondern wenn man international rekrutiert dann kommen ganz viele andere Aufgaben dazu und das schreckt viele Personalabteilungen ab.

00:18:23: Du hast Techio angesprochen?

00:18:25: Das dürfte mexikanische, lateinamerikanische Fachkräftegewinnungen sein.

00:18:29: Da treffen wir denn auch schon unterschiedliche Kulturen aufeinander.

00:18:33: Was sind da so eure Learnings aus den letzten Monaten?

00:18:36: Aus den letzten Jahren wie das funktioniert?

00:18:38: Wie ist auch die

00:18:38: Akzeptanz

00:18:39: hier vielleicht auf Arbeitgeberseite?

00:18:41: Weil dann muss man natürlich doch den einen oder anderen Kompromiss auch eingehen weil so einfach geht es nun mal nicht abseits der Sprachbarriere.

00:18:49: Ja das ist natürlich gerade für kleinere oder mittlere Unternehmen und kleine Unternehmen sind bei uns im Kreis die Mehrzahl, ist das eine Herausforderung.

00:18:58: Das muss man klar sagen.

00:19:00: Und genau was Kerstin gesagt hat es ging ja darum voneinander zu lernen.

00:19:04: wir wissen dass beide Seiten der Grenzen ein Fachkräftemangel hat und das wird sich noch weiter entwickeln.

00:19:11: da wird's noch größere Gaps geben zwischen dem was wir brauchen und dem was Wir bekommen können.

00:19:17: dann haben wir angefangen und haben uns erstmal mit den Unternehmen unterhalten.

00:19:20: Ich weiß, die Hochschule hat eingeladen zu einem Logistik-Dialog.

00:19:23: Da waren logistikunternehmen... Das sind ja mitunter große!

00:19:25: Da hast du ein DAXA, da hast du RAVEN international,... ...da hast du die PADBORGER, die einen großen Logistikkampus haben und auch regelmäßig nach Fachkräften suchen.

00:19:34: Auch schon deutlich außerhalb der EU-Grenzen.

00:19:38: Und erfolgreich sind.

00:19:39: Und das dann zu übersetzen auf kleine Unternehmen?

00:19:42: Genau wie Du sagst, Thore.

00:19:43: Die Kultur, die Sprache, das Invest.

00:19:46: Das muss man auch sehen in kleines Unternehmen, auch wenn es mit einer Agentur arbeitet.

00:19:49: Hat ein Invest Das sucht sich Bewerber aus vielleicht über Online-Meetings, sagt der könnte zu mir passen.

00:19:56: Der hat die Befähigung.

00:19:57: Der muss mit der Sprache noch besser werden.

00:19:59: Er hat vielleicht nur so ein Sprachlevel C. Ich muss aber B haben mindestens damit er auch von der Botschaft in seinem Land der deutschen Botschaft einen Visum kriegt und Arbeitsvisum alles Themen, die du mit ihm bespricht.

00:20:09: Und wir gehen erstmal finanziellen Vorleistungen ohne zu wissen wie lange bleibt er denn später bei mir?

00:20:13: Fühlt er sich hier wohl oder geht nach Hause oder wechselt es zum Nachbarn?

00:20:17: Habt ihr denn die Erfahrungen gesammelt in den letzten Monaten, dass die Unternehmen bereit sind für interne Veränderungen um Fachkräfte aus dem Ausland aufzunehmen?

00:20:26: Ich glaube das ist immer abhängig wie tatsächlich der Bedarf.

00:20:29: Also so meine Beobachtung war es tatsächlich wenn Unternehmen vielleicht Prozesse ändern, Strukturen ändern, dass sie natürlich erstmal versuchen intern diese Lösung zu finden weil eben bei den internationalen Fachkräften Ich glaube, der Aufwand auch größer ist.

00:20:48: und das was wir so festgestellt haben.

00:20:50: Wir waren zum Beispiel mal mit einer Studentengruppe bei einem Unternehmen hier in der Region, recht großes Unternehmen auch die... Und da fand ich das sehr spannend weil die... Da kam dann ein Student bei mir an und sagte so, ah meinst du kann ich auch eine Frage auf Englisch stellen?

00:21:05: Also die haben einen Vortrag gehabt zu einem gewissen Thema und dann habe ich gesagt, frag doch einfach.

00:21:10: Und dann hat die Person gefragt und danach ging das nur hin und her.

00:21:13: also ich hatte nachher selber erfachlich ja auch gar keine Ahnung mehr davon.

00:21:15: aber jedenfalls die haben sich da nur auf Englisch ausgetauscht weil die Person die dort gearbeitet hat auch bei uns studiert und einen Abschluss gemacht.

00:21:22: d.h.

00:21:23: die Person war auch im englisch-sprachigen Studiengang unterwegs und konnte gut Englische.

00:21:27: Und da stellt man dann fest, dass die Personalabteilungen auch zögerlich sind.

00:21:32: Weil zum einen natürlich Sprachbarrieren da sind.

00:21:35: also so ein Vorstellungsgespräch auf Englisch zu führen mit diesen ganzen Regularien was in Deutschland da sein muss ist vielleicht eine Herausforderung.

00:21:42: Da braucht man eben weiter im Weiterbildungsbereich auch glaube ich wo man sozusagen sich denn als Personalabteilung auch weiter entwickeln muss wenn man international rekrutiert.

00:21:51: und was noch dazu kommt ist das viele zum Beispiel auch nicht wissen.

00:21:56: Die gehen einmal zur Ausländerbehörde und sagen, ich habe jetzt einen Job gefunden.

00:21:59: Dann kriegen sie den anderen Aufmahlstitel also kein Studenten wie so mehr.

00:22:02: dann läuft es irgendwie.

00:22:03: das ist es wird es anders deklariert Und dann haben Sie die Möglichkeit zu arbeiten.

00:22:08: So und das wissen natürlich viele nicht unbedingt die Unternehmen und die haben denken oh Gott.

00:22:13: und dann geht es um die Anerkennung von irgendwelchen Abschlüssen usw.

00:22:16: Ist bei uns auf dem Campus, die haben hier studiert.

00:22:18: Die haben dann hier einen klassischen Master oder Bachelor was auch immer.

00:22:22: Da ist es dann anders.

00:22:23: aber gerade das ist ein großes Hemmnis wenn sie aus dem Ausland kommen und man nicht richtig weiß auch Was sind das für Abschlüsse?

00:22:33: Werden die überhaupt anerkannt hier?

00:22:35: Nur wenn man's muss im Pflegebereich Gesundheitsbereich da ist ein ganz großer Bedarf Und da geben die sich wirklich Mühe und sagen, wenn es sein muss, dann entwickeln wir die Prozesse.

00:22:46: Daran gehen weiter.

00:22:48: Wir sprechen ganz seit Davon.

00:22:50: Es herrscht ja ein Fachkräftemangel, Arbeitskräftemangel.

00:22:53: aber ist dem überhaupt noch so?

00:22:56: Herrscht hier noch Fachkräftemangel?

00:22:58: wird das einfach noch so behauptet oder ist das wirklich so dass die Unternehmen in der Region wirklich noch so viel Personal brauchen

00:23:06: und suchen.

00:23:07: Ich habe so das Gefühl, wir erleben langsam sowie wieder eine Veränderung auf dem Arbeitsmarkt

00:23:13: oder täuscht es!

00:23:14: Da wieder ganz kurz, ich glaube tatsächlich es ist ein Fachkräftemangel da.

00:23:18: Aber die Unternehmen sind im Moment zögerlich aufgrund vieler geopolitischen, wirtschaftspolitischen Geschichten.

00:23:25: das sie sagen so einen Unternehmensbeharrter oder Organisationsentwickler hat mir vor zwei Wochen gesagt.

00:23:31: Das hat die Unternehmen, die ich beharrt und der ist wirklich im kleinen Mittelstand unterwegs, dass er die haben Geld ohne Ende.

00:23:36: aber die sind sehr zögelich im Moment und er glaubt, dass es in einiger Zeit wenn sich vielleicht auch andere Dinge, die wir nur bedingt beeinflussen können wieder entspannen.

00:23:45: Dass sie sagen so jetzt bin ich mal wieder mutiger und investiere und bin auch mutiger Leute einzustellen mit unbefristeten Stellen usw.

00:23:53: und sofort das...

00:23:55: Also wir sehen schon Wir sind ja ein exportabhängiger Markt und wir sehen dass es sich momentan doch vorwärts entwickelt.

00:24:00: da sehe ich genau wie kerstin eine gewisse Zurückhaltung in den vergangenen Monaten weil ist nicht ganz klar war wie sich der markt weiterentwickelt welche Rahmenbedingungen da.

00:24:10: Wir sehen auch, dass ganze Branchen im Umbruch sind in Deutschland.

00:24:13: Wir glauben auch wir jetzt als Wirtschaftsförderung im Kreis Rensburg-Erkernförde das es in diesen Transformationsregionen Menschen gibt die neue Arbeit finden müssen ob es jetzt Automobilindustrie ist deren Zulieferer, Maschinenbau oder Stahlindustrie ist.

00:24:29: den geht's komischerweise als Unternehmen momentan hervorragend.

00:24:32: beste Jahresabschlüsse aber die verdienen ihr Geld im Ausland und Leute, die hier sozusagen dann nicht mehr in der Produktion oder im Service tätig sind, brauchen eine neue Beschäftigung.

00:24:42: Das könnte helfen bei dem wirklichen strukturellen Fachkräftemangel, den wir erfahren werden – das lässt sich nicht wegdiskutieren, das ist halt unsere Demografie, die da rein spielt.

00:24:55: Wir starten jetzt gerade ein Projekt, wenn es alles gut läuft indem wir auf solche Transformationsregionen zugehen in Baden-Württemberg, Niedersachsen sonst vor uns sagen kommt doch in Grüne Industrieland Schleswig-Holstein.

00:25:04: Hier gibt es Unternehmen, die suchen.

00:25:08: Um nochmal die Frage aufzugreifen – wer hat denn schon Erfahrungen in Schleszig-Hollstein mit internationalen Fachkräften?

00:25:15: Hängt von der Größe ab!

00:25:17: Die großen Unternehmen, mit denen wir gesprochen haben, die haben Agenturen, die machen schon aktiv Fachkräfte-, Anwerbung in Nordafrika, in außereuropäischen Ländern und für den ganzen Welt.

00:25:28: Gerade Pflege, Gastronomie, das passiert schon lange in Asien so.

00:25:33: Und andere erzählen uns dann wiederum größere Unternehmen, die sagen wir haben über eine Agentur Wind davon bekommen dass regelmäßig Pflegekräfte nach Deutschland gebracht werden weil sie hier gebraucht werden.

00:25:41: Wir haben gedacht die können ja vielleicht auch bei uns in der Logistik tätig werden und haben dann auszubildende auf diesem gleichen Weg rekrutiert.

00:25:48: Gehe ich jetzt zu einem kleinen Unternehmen würde mir sagen Agentur ist ein bisschen viel Vorlauf kostet viel Geld.

00:25:54: Ich weiß nicht ob die denn bei mir bleiben.

00:25:56: Die Handwerker die wir gesprochen haben machen das ganz patent finde ich.

00:26:00: die holen sich einfach Menschen mit einer Vorbildung in handwerklichen Berufen aus dem Pool der Geflüchteten.

00:26:07: Die haben halt Menschen mit Migrationshintergrund, in ihre Teams integriert – das funktioniert!

00:26:13: Die können das nachweisen.

00:26:14: und die machen teilweise Ausbildung, teilweise kommen sie direkt auf den Job, Learning on the job... Und da hat jeder seine eigene Quelle entdeckt, kriegen auch dann eben Unterstützung von den Arbeitsagenturen und den Jobcentern, wer immer die Menschen dann betreut.

00:26:26: Das funktioniert für mich, ich habe weniger Risiko und ich weiß….

00:26:29: Ich kann die gleich zum Einsatz bringen, die können ja arbeiten.

00:26:31: Meine provokante Frage an euch beide, was wäre hier in der Region in den letzten zwei Jahren passiert?

00:26:38: Hätte es das Business.de-DK-Projekt nicht gegeben?

00:26:41: Was wäre heute anders Ende des Jahres?

00:26:45: Das wäre business as usual.

00:26:46: also jeder hätte in seinem kleinen Teich weiter gefischt und hätte gedacht naja was ich mache ist schon richtig dass wird schon den richtigen Weg gehen.

00:26:55: wir haben eine gewisse Eine gewisse Breite durch das Projekt erreicht.

00:27:01: Wir sehen plötzlich was unsere Nachbarn machen, die verstehen was wir hier machen.

00:27:05: Die müssen nicht alles übernehmen was wir machen und andersrum auch nicht.

00:27:08: aber... Wir haben ja auch in diesem Projekt.

00:27:10: ich denke dass hat mich wirklich auch beeindruckt.

00:27:13: Wir haben einmal einen European Online Job Day gemacht.

00:27:16: dieser Job day ist ganz üblich.

00:27:18: in ganz Europa werden dann virtuelle Arbeitsbörsen eingerichtet.

00:27:23: man kann sich dort informieren über Arbeitgeber über Jobs im Ausland Machen die den seit jahren wir haben von denen gelernt nämlich von worgen in den mark haben.

00:27:31: das einmal für die grenzregion.

00:27:33: Ist ja auch so eine idee dass die grenzen regionen sich präsentieren soll und nicht dänemark und schleswig holstein sondern die grenze region als solches ein attraktiver markt für fachkräfte, haben das durchgeführt?

00:27:45: Und dann haben wir erst gedacht ob vielleicht genug unternehmen damit machen.

00:27:48: es ist schon eine große nummer und wir gucken ja eigentlich jetzt an auf andere europäische Arbeitnehmermärkte, wer wird sich denn da interessieren?

00:27:56: Wir haben in diesem Projekt das ging über letztendlich sechs Wochen.

00:27:58: Haben wir hundertzwanzig tausend Menschen gehabt die sich für den Job interessiert haben in der deutsch-tänischen Grenzregion und auf diese Seite gegangen sind.

00:28:06: Dann sagt man kann ich mir nicht vorstellen geht ja nicht!

00:28:09: Dann haben wir... Kann ich mir nie vorstellen.

00:28:10: Kann man nicht vorstellen.

00:28:11: Nee und dann haben wir an diesem einen Tag wo wir live geschaltet haben.

00:28:13: Da haben wir Vorträge gehalten live von Dänemark aus.

00:28:17: Das waren nur vier Stunden oder so für das projekt selbst.

00:28:20: an dem tag haben sich noch zwanzigtausend Leute live dazugeschaltet und haben teilweise mit uns auch gesprochen, mit uns gesprochen in diesem Projekt.

00:28:26: Und haben gefragt ja ich bin nun nicht aus Europa!

00:28:29: Ich bin nun halt aus Asien oder ich komme aus einem arabischen Land aber wir wissen natürlich dass ihr diese Börsen veranstaltet.

00:28:37: wie sind mein unsere Chancen?

00:28:38: Das haben wir mit denen besprochen und da saßen Leute von den Arbeitsagenturen oder von Work In Denmark mit am Tisch.

00:28:42: die haben den Hilfestellungen gegeben.

00:28:44: Da gibt es bestehende Plattform wo sie nach Jobs schauen können wo sie sich auch aktiv bewerben können hat mich sehr beeindruckt.

00:28:51: Und man muss auch sagen, wir haben am Ende über dreihundert Jobs in der Grenzregion angeboten.

00:28:56: In dieser Börse von sehr nahmenhaften Unternehmen wirklich großen Unternehmen.

00:28:59: Interessantes Thema!

00:29:01: Ja und ich finde tatsächlich das was ich ja so festgestellt habe vieles läuft halt über persönliche Verbindung also dass wenn wenn persönliche verbindungen da sind geht man vielleicht an den Austausch.

00:29:14: Auf dänischer Seite haben wir festgestellt, das sind ähnliche Probleme wie hier.

00:29:17: Das ist schon mal ein bisschen beruhigend.

00:29:19: Dann fühlt man sich okay.

00:29:20: Wundert mich fast

00:29:22: schon!

00:29:23: Wir sitzen so auch in einem Boot.

00:29:26: In Dänemark gibt es natürlich noch ganz große Unterschiede im Bereich Bürokratie und Ähnliches.

00:29:31: Da haben wir unsere Institutionen hier, der Regionskontor zum Beispiel da bin ich morgen bei dem Vortag die da sehr stark unterstützen.

00:29:39: Was ich jetzt so persönlich für eine Erfahrung gemacht habe, eigentlich auch für eine sehr positive

00:29:44: Erfahrung."

00:29:45: dass ich einen Studenten hatte, der über private Kontakte tatsächlich ... bin ich auch angesprochen worden.

00:29:54: Dass die Person aufgrund einer Fluchtgeschichte aus dem Iran hier ein Job haben wollte und im Iran hervorragend ausgebildet war, so Bachelor-Master, ich glaube auch im Bereich Maschinenbau gemacht hat Und dann hier sich an der Hochschule für im Bereich Windenergie eingeschrieben hat.

00:30:12: Also ein ehemaliger Studiengang, das was Stefan schon sagte vorhin... Und die Person hat eine Stelle gesucht und war Englischsprachig unterwegs, konnte aber auch sehr gut türkisch.

00:30:23: Ich glaube auf B-Einz Niveau Deutsch was ich persönlich gar nicht so schlecht fand.

00:30:26: Die Person war ein Jahr hier und da habe ich dann über dieses Projekt Kontakt mit der Wirtschaftsförderung in Esbjerg aufgenommen mit einem Kollegen.

00:30:34: Der Kollege hat seine Unternehmenskontakte durchgeguckt und hat mir drei Unternehmen genannt.

00:30:39: bei der Person hat sich der Student beworben.

00:30:43: es hat nachher letztendlich leider nicht geklappt.

00:30:46: Das, finde ich ist für mich schon ein Mehrwert der aus diesen Projekten entstanden ist.

00:30:52: Diese persönlichen Verbindungen wenn man da sozusagen etwas hat dann kann man da schon diese Brücken eben bauen.

00:30:58: Das Projekt Ende ist jetzt für einundreißig zu zwölf oder sechsundzwanzig datiert.

00:31:02: das sind doch ein paar Monate.

00:31:05: Wenn ihr mal Revue passieren lasst die letzten Monate die letzten ein dreiviertel Jahre wie es da euer Resumé.

00:31:15: also wir haben sehr viel gelernt gleich zu Anfang mit unseren Betrieben gesprochen.

00:31:20: Wir haben die eingeladen, so wie macht ihr das eigentlich?

00:31:22: Habt ihr Praxisfälle?

00:31:24: Hab jetzt mal versucht seid ihr erfolgreich gewesen oder eher gescheitert?

00:31:27: teilt tauscht euch aus.

00:31:28: da haben wir viel Wissen gesammelt.

00:31:29: Das war schon für uns erst einmal erhellend aber auch für die Teilnehmer weil sie dann ja auch jemanden getroffen haben der das gleiche Probleme

00:31:36: hat.

00:31:36: Teilnehmer sind die Unternehmen und Unternehmen

00:31:38: in dem Fall genau.

00:31:40: Wer die gleichen Probleme haben die vielleicht Lösungen dafür schon gefunden haben haben sich ausgetauscht.

00:31:44: darauf basierend haben wir die Unternehmen auch regelmäßig befragt Wie sieht es bei euch in der Zukunft aus?

00:31:49: Wo ist der Mangel, wie geht ihr dagegen vor?

00:31:51: was wisst ihr vielleicht noch nicht.

00:31:53: Wo sind Hemmnisse?

00:31:54: auch das haben wir ausgewertet.

00:31:56: und dann haben wir regelmäßige Treffen auch für die Logistik gemacht.

00:32:00: Wir haben unseren European Online Job Day gemacht.

00:32:03: Wir haben ein Community-Treffen gemacht in Nordfriesland, wo ganz viele Unternehmen zusammen kamen und sich austauschen

00:32:07: konnten.

00:32:08: Da haben die Online-Frühstücke gemacht?

00:32:09: Die Online-frühstücke,

00:32:09: das war ne mehr Expertengeschichte, die wir noch eingeflochten haben.

00:32:12: Das war richtig toll!

00:32:13: Ganz viel Austausch.

00:32:15: Und viele haben gesagt soviel Informationen... Wo fangen wir an?

00:32:18: Schritt für Schritt.

00:32:19: Ja, ganz wichtig.

00:32:19: Und wir sind nicht aus der Welt.

00:32:21: Wir haben gelernt, wir wissen jetzt wie es geht.

00:32:23: Wir wissen, wem wir ansprechen können.

00:32:25: Wir habe mittlerweile auch, in Schleswig-Holstein das Welcome Center diesem Fachkräftemangel geschuldet.

00:32:33: Grüße gehen raus an Lars Nilsson und Frederik Kaule, die ganz eng mit uns zusammenarbeiten bei dem Themen.

00:32:38: da hatten wir die Ideen zu Besuch und sie haben mit offenen Mundgestanden gesagt wieso haben wir sowas in Dänemark?

00:32:43: was ihr hier macht?

00:32:43: Das ist eine tolle Idee!

00:32:45: Die sind jetzt unterwegs in Uzbekistan suchen auszubildende für deutsche Unternehmen wie Deutschland.

00:32:50: Sie sind unterwegs in Vietnam suchen auszubildenden.

00:32:53: also die haben sich super toll entwickelt und machen eigentlich das was wir immer gesagt haben dass macht auch oberg in den mark schon lange.

00:32:58: Das fangen die jetzt auch

00:32:59: an.

00:32:59: Ist das aus dem Business DE-DK Projekt entstanden?

00:33:03: Das ist parallel entstanden, ja!

00:33:04: Also wir haben die von vornherein mal eingeladen zu uns und gesagt ihr müsst daran teilnehmen, ihr seid hier ein Kiel, ihr macht das für Schleswig-Holstein, Ihr sollt wissen wie dieses Projekt grenzüberschreitend arbeitet.

00:33:13: Wir lernen von euch, ihr lernt auch von uns.

00:33:17: Einige Sachen haben wir festgestellt, die waren sehr ähnlich.

00:33:19: da waren dann auch Onlinefrühstücke im Angebot, da waren Expertenrunden im Angeboten.

00:33:23: Austausch sagt Mensch... Das können wir auch zusammen oder das haben die ja bei uns gesehen.

00:33:26: Ja, das funktioniert ja auch bei uns.

00:33:28: Warum sollen sie das nicht anbieten?

00:33:29: Für uns war es halt auch wichtig neue Akteure irgendwie sichtbar zu machen und einzubinden weil das... Ich weiß noch als ich zwanzig dreiundzwanzig den Antrag durfte ich ja mitschreiben, weil ich ja quasi einen Teil vorhaben verantwortet habe und somit war ich da eigentlich auch sehr eng eingebunden.

00:33:44: und ich hab immer gesagt so, ich möchte ganz gerne dass auch die Akteüre sichtba gemacht werden in diesem Projekt, die man vielleicht nicht so kennt also sonst ist Also klassisch auch in diesen Drittmittel geförderten Projekten.

00:33:57: Da sitzen immer dieselben Leute, die sich gegenseitig beklatschen so und das finde ich dann manchmal ein bisschen schade.

00:34:01: Es ist nicht dass ich die da nicht am Tisch haben möchte aber Ich möchte ganz gerne auch mal neue dazu bekommen Und ich glaube das ist uns tatsächlich über diese persönlichen Verbindung wieder.

00:34:09: also ich bin Fan von diesem persönlichen verbindung.

00:34:12: Wieder denn auch gelungen weil dann wieder kennst du da jemanden ja doch ich kenne der hat Mal hier und da irgendwas gemacht und Dann habe zack einen online Frühstück irgendwie organisiert und sind da im nachgang Denn immer noch einmal Austausch geblieben.

00:34:24: Das ist halt der Schöne!

00:34:26: Was habt ihr denn von den Studierenden mitgenommen, gelernt innerhalb dieses Projektes Kerstin?

00:34:31: Du bist ja auch nah dran hier am Campus an den jungen Menschen.

00:34:37: Also tatsächlich das was ich so mitgenommen habe.

00:34:40: die internationalen Studierende werden oftmals übersehen Auf deutscher Seite noch mehr als auf dänischer Seite, weil Dänemark ist auch was so die Sprache angeht mit Englisch.

00:34:51: Die sind einfach weiter.

00:34:53: Auf deutschere Seite ich glaube das hatte ich vorhin schon ein bisschen angedeutet dass es nicht ganz so schwierig ist da reinzukommen und ich versuche auch die deutschen Unternehmen zu motivieren einfach so niedrig-schwellige Angebote zu machen.

00:35:04: Das heißt Praktikumstellen also erstmal wirklich befristete Geschichten wo man sich kennen lernen kann.

00:35:10: Ich empfehle auch Unternehmen nicht klassisch eine Ausgreibung zu veröffentlichen, sondern auch über diese persönlichen Bereiche zu gehen.

00:35:18: Also wir haben ja verschiedene Formate bei uns im Campus Career, dass man die einfach kennenlernt und das ist so auch meine eigene Erfahrung gewesen, wenn man die Internationals, die kommen dann sowie letzte Woche, wie heißt es?

00:35:32: Eine Bewerbungsmappe sich unter den Arm geklennt und gehen damit durch die Gegend wie soll ich sagen, mutig gehen auf die Unternehmen zu und kommen in den Austausch.

00:35:40: Und viele Studis sind ja sonst eher so ein bisschen zurückhaltend auch sowas diese Kommunikation an sich angeht.

00:35:46: Die mögen sich nicht so gerne telefonieren Die mögen, steiben lieber E-Mails.

00:35:51: Also insofern das ist so eigentlich etwas... Ich finde, dass es mit diesen formellen Bereichen auf dem Halsrecht und soweit die haben hier eine Wohnung, die haben Freunde, die sind hier sozialisiert.

00:36:04: Das ist schon alles fertig.

00:36:06: also die sozusagen müssten eigentlich nur einmal aufgesammelt werden.

00:36:11: Ich hatte gesagt Ende des Jahres endet das Projekt vorerst oder ist jetzt vorbei?

00:36:19: Dann, Stefan?

00:36:21: Ja das Projekt in der Form ist ja für drei Jahre angelegt und wird auch in drei Jahren abgewickelt.

00:36:26: Kann natürlich sein dass sich daraus etwas Neues ergibt.

00:36:29: wir haben nicht alles abschließen können was wir uns vorgenommen haben.

00:36:33: es kam auch immer wieder neue Impulse dazu.

00:36:35: vieles lernst du auf dem Weg.

00:36:37: Kassin hat es angesprochen.

00:36:38: Wir haben zum Beispiel mit den Studierenden auf der Windmessel Huse im letztes Jahr einen großen Stand aufgebaut, da haben wir auch die Unternehmen zu eingeladen und dann hast du plötzlich eine Personalabörse.

00:36:47: Und da waren Unternehmen und Studierende zusammen und haben sich dort nochmal getroffen auf den Karriertagen.

00:36:52: Wäre nicht passiert ohne das Projekt?

00:36:54: Was können wir daraus lernen?

00:36:55: Können wir da aktiver werden?

00:36:57: Das wird ja ein Teil unseres Fazits sein aus dem Projekt.

00:37:00: Wir können gar nicht einfach aufhören weil Du bei diesen Interac-Projekten noch einen Nachlauf hast.

00:37:05: D. h. Du bist auch noch die nächsten zwölftigen Monate damit beschäftigt Internetangebote zu machen.

00:37:12: Wir haben eine Webseite aufgebaut, die wird weiter gepflegt und wir werden auch unsere Online-Frühstücke weitermachen.

00:37:18: Das ist sowieso unser Thema.

00:37:19: Das Fachkräftethema geht nicht weg!

00:37:21: Das ist mega genau wie Digitalisierung das ist genauso wie Nachhaltigkeit.

00:37:24: da werden wir weiter daran arbeiten und dieses Projekt hilft uns halt mit den neuen Netzwerken und dem Partnern daran auch weiter Angebote machen zu können.

00:37:31: Also es ist

00:37:32: nicht so dass es jetzt ein oder als der zwölfter Schlussstrich gezogen wird und angefangen ist wird eingestampft.

00:37:37: also Ist das was Negatives oder Positives für die Situation, für die Unternehmen hier in der Grenzregion?

00:37:45: Dass das Projekt endet.

00:37:47: Also klar, es ist natürlich ... Kann man sagen.

00:37:49: Wir sind weniger schlagkräftig.

00:37:51: Je weniger Ressourcen man hat, desto...

00:37:53: Es dauert ja auch für so was akzeptiert mit gerade hier oben bei uns in der Region.

00:37:56: Das sauen wir zwei oder drei Jahre bis man sagt naja gut dann öffne ich mich dieser Thematik mal aber jetzt ist es vorbei.

00:38:01: Ist auch nicht ideal, oder?

00:38:02: Aber wir haben eine Menge ausprobiert und wir haben ja durchaus auch festgestellt das Format mit den Online-Frühstücken dass man das vielleicht eben weiterführen kann mit bestehenden Strukturen die sozusagen weil wir sind ja alle Einrichtungen Also wir als Campus Career arbeiten natürlich auch in den nächsten, ich glaube bis, neunzehntzechsundvierzig oder zweitausendsechsundviertzig gehe ich in Rente.

00:38:24: Aber bis dahin werde ich dann hoffentlich quasi in diesem Bereich auch arbeiten und das sind natürlich so wertvolle Dinge die man so mitgenommen hat diese persönlichen Kontakte und diesen Austausch über die Grenze hinweg.

00:38:36: der bleibt natürlich und wir laden uns auch gegenseitig zu unseren Formaten ein dass es halt auch das Schöne ist wenn man was organisiert und was auf die Beine stellt und sagt Mensch wäre das nicht für euch, dann kooperiert man da.

00:38:48: Das ist für mich der Mehrwerte aus euren Projekten

00:38:50: entsteht.".

00:38:51: Also diese Interactprojekte sind ja eine Anschubfinanzierung.

00:38:55: Anschub heißt das soll etwas entstehen was dauerhaft weiter

00:38:58: bespielt wird

00:38:59: und was Ergebnisse produzieren.

00:39:01: Es wird aber nicht dauer subventioniert!

00:39:03: Und die drei Jahre sind ne gute Zeit für einen Anlauf.

00:39:05: wir haben viel gemacht.

00:39:07: Wir haben jetzt Netzwerke, wir wissen dass unser dänischer Leadpartner Business Turner also die Tondarana Wirtschaftsförderung Die hat große Pläne, da soll es regelmäßig einen Austausch geben zwischen den Projektpartnern und weiteren.

00:39:18: Wir haben noch die Kammern, Industrie- und Handelskammern, die Außenhandelskammeren, die du mit reinholen kannst in dieses Projekt.

00:39:24: Wir habe viele Aktivitäten, die Grenzüberschreiten schon über den Wirtschaftsrat laufen.

00:39:29: Das sind ja alles Möglichkeiten das Thema weiter zu bearbeiten und noch mehr Interessenten und noch more Angebote zu machen.

00:39:36: Und das wollen wir sowieso mit dem Projekt erreichen und darüber hinaus Bin ich mir auch ziemlich sicher, dass wir uns dann zum Thema Fachkräfte auch wiedersehen.

00:39:48: Auch mit neuen Akteuren.

00:39:50: Genau das geht ja nicht weg.

00:39:52: Nein nein definitiv nicht!

00:39:54: Wenn jetzt jemand zuhört der entweder auf Arbeitgeberseite sitzt oder auf Studierender ist, lohnt es noch Kontakt jetzt abzunehmen?

00:40:02: Ja klar natürlich.

00:40:04: Das ist unser Auftrag sowieso.

00:40:07: Also in dem Projekt haben wir uns noch ein bisschen über unsere normalen Kreisgrenzen ausgewagt, machen wir gerne.

00:40:13: Machen wir schon länger und mit mehreren Projekten, weil wir den Austausch schätzen bezüglich Dänemark und weil wir auch mehr Schlagkraft entwickeln gemeinsam.

00:40:21: Und was wir schon auch jetzt hiermit der Hochschule Flensburg erreicht haben, was wir auch mit den anderen Projektpartnern von der dänischen Seite erreicht haben das Christe-Alderlein nicht hin.

00:40:31: Deswegen ist es auch so wichtig dass wir dieses deutsch-dänische Interac-Programm zukünftig nutzen können.

00:40:36: Es ist immer wieder in Frage gestellt worden.

00:40:38: Immer wieder konnten sich die Akteure mit den guten Ergebnissen durchsetzen und mal sehen, wie es in den nächsten Jahren läuft.

00:40:43: Das nächste Förderprogramm bringt im Jahr zwanzig achtundzwanzig.

00:40:46: Die Ausstattung ist ungewiss.

00:40:49: Ich weiß von Luis von Ticchio das er sich wünscht dass die Unternehmen hier in der Region auch einfach grundsätzlich etwas offener sind für ausländische Fachkräfte.

00:40:58: was ist euer Wunsch an die Unternehmerschaft hier in dieser Region für die Zukunft damit dieses Thema Arbeitskräfte, Fachkräftemangel angegangen werden kann.

00:41:07: Weil eins steht fest aus den eigenen Reihen in Anführungszeichen werden diese Fachkräfte und auch Arbeitskräften nicht kommen

00:41:14: können.

00:41:15: Also ich würde sagen, Offenheit ist halt ganz wichtig.

00:41:17: Also dass man sozusagen offen ist auch bestehende Strukturen vielleicht mal zu ändern das auch grenzüberschreitende Zusammenarbeit eben nicht nur durch irgendwelche Programme funktioniert sondern tatsächlich eben durch die Menschen die sich auch leben.

00:41:31: und wenn man sich... Und da können wir ja.. Wir können natürlich den Fachkräftemangel nicht lösen logischerweise aber wir können sage ich mal die Situation ein bisschen verbessern in diesen Formaten diese persönlichen Netzwerke und Verbindung halt aufbauen, dass die Menschen sich näher austauschen können.

00:41:47: Und auch gerade bei den Best Practice Beispielen dann auch voneinander lernen.

00:41:51: Das ist halt auch das Schöne!

00:41:52: Dann habe ich zum Beispiel selber auch gehabt nach den Formaten, dass man überlinkt in einem Austausch bleibt.

00:41:58: Also dieses Netzwerk finde ich für mich da immer sehr wertvoll.

00:42:02: Ich wünsche den Unternehmen auf jeden Fall, dass sie interessiert bleiben, dass Sie sich diesen Möglichkeiten öffnen und dass Sie auch dem Mut haben, den ersten Schritt zu gehen.

00:42:10: Das gibt es bei den Firmen und das haben wir in ganz unterschiedlichen Variationen kennengelernt.

00:42:15: Die Programmierer aus Syrien, die da sitzen im Unternehmen, dass ansonsten ja ganz normale Arbeiter beschäftigt zu zumindest Lohn.

00:42:24: Aber für unsere IT-Technik brauchen wir jemand der sich auskennt, finster auf dem deutschen Markt nicht.

00:42:28: aber aus dem Pool der Geflüchteten haben wir zwei gefunden und er hat noch zwei mitgebracht und das funktioniert hier.

00:42:33: andere Unternehmen wie im Handwerk Mit den Fachkräften oder mit den zukünftigen Fachkräfte sehr gut umgehen können.

00:42:40: Und daneben, die wir kennengelernt haben, die jetzt schon seit Jahren aktiv in Spanien ihre Mitarbeiter einsammeln und schon eine kleine Community hier in Rensburg aufgebaut haben bei uns und sagen das macht es einfacher weil die nächsten, die kommen, fühlen sich halt ein bisschen zu Hause wenn du nach der Arbeit auch ein bisschen Spanisch sprechen kannst und hast dein Mentor vor Ort, der dich in das deutsche Leben einführt ist auch nicht immer einfach.

00:42:58: also ganz viele tolle Beispiele wie es funktioniert.

00:43:01: Immer mehr Unternehmen habe ich festgestellt, gehen jetzt in die Ausbildung.

00:43:04: Die wollen lieber ausbilden und sich sozusagen ihre Fachkräfte selber holen als fertige Arbeitskräfte und die dann auf dem Job nach- und anlernen weil das hat auch ein bisschen was mit Akzeptanz und Teamgefüge uns so zu tun.

00:43:14: Das ist halt so.

00:43:16: Sprache ist ganz wichtig,

00:43:17: Kultur.

00:43:18: Musst du halt über die Jahre ... musst du dir ein bisschen aneignen?

00:43:20: Das geht aber, haben wir festgestellt.

00:43:22: und wer es gar nicht kann!

00:43:23: Und

00:43:23: die Begleitung... Wir

00:43:24: gehen zurück in ihr Heimat und da erzählt er dann halt, dass er eine gute Erfahrung gesammelt hat.

00:43:27: zwei Jahre in Deutschland, das schaut doch keinem im Lebenslauf.

00:43:30: Die Begleitung seitens der Unternehmen ist halt auch wichtig, ne?

00:43:33: Dass man ... das haben wir auch festgestellt in den verschiedenen Best Practice Beispiels, wenn die internationalen

00:43:40: ...

00:43:41: an die Hand genommen werden jetzt natürlich nicht.

00:43:43: Aber durchaus eine systematische Struktur vorhanden ist, dass den internationalen Fachkräften auch aufgezeigt wird, dass sie Entwicklungsmöglichkeiten in den Unternehmen haben und sich weiterbilden können.

00:43:57: Das ist etwas was die total gut finden und dann natürlich so auch Klischees abzubauen das ist glaube ich auch etwas was total wichtig ist.

00:44:08: Abschließend, wie blickt Ihr finales Fazit auf das Projekt zurück?

00:44:15: Ich fand es war ein tolles Projekt.

00:44:17: Es hat mir wirklich Spaß gemacht und was soll ich sagen die Partner waren super mit dem wir zusammenarbeiten durften diese vielen neuen Kontakte zu unternehmen halt in diesem Bereich.

00:44:26: Personal hat mir oftmals die Augen geöffnet und hat mir auch ordentlich Material für meinen Instrumentenkasten gegeben, wo ich ansetzen kann.

00:44:35: Und wen ich dann an solche Unternehmen verweisen darf zukünftig?

00:44:38: Dafür sind die auch offen.

00:44:40: Wenn du jemanden hast der sich damit beschäftigt.

00:44:42: wir haben es erprobt, wir wissen wie's funktioniert.

00:44:44: Wir hatten mal Pech gehabt aber diesen Weg muss nicht jedes Unternehmen geben.

00:44:49: sprecht mit uns macht den Kontakt.

00:44:52: Ich bin tatsächlich durch dieses Projekt ist mir eigentlich klar geworden, dass ich hätte immer gedacht vorher also wir nutzen ja diese Projekte bei uns auf dem Campus um thematisch in bestimmte inhaltliche Bereiche enger einzusteigen und die die so habe ich mal in diesen Bereichen wirklich intensiv uns damit auseinanderzusetzen.

00:45:12: Und ich hatte gedacht das das Thema internationale Fachkräfte man Fachkräftemangel ist ja überall dominant.

00:45:20: dass sozusagen, das einige Unternehmen eher so ein bisschen verhaltener sind auch.

00:45:26: Und das ist so... Das fand ich war eine ganz spannende Erkenntnis und dass wir die Möglichkeit haben eben in diesem Bereich vielleicht auch so'n bisschen Vorbehalte abzubauen oder ja Informationen zu geben, die man vorher nicht hatte als an die Unternehmen.

00:45:42: Letztendlich ist es ja auch einfacher zu jammern als was zu tun?

00:45:45: Das müsst ihr jetzt nicht kommentieren, das habe ich jetzt rausgehört und bedanke mich für eure Zeit.

00:45:50: Vielen Dank dass Sie Gastwart in Torres Tea Time und ich bedannte mich ebenfalls fürs zuhören.

00:45:55: Das war Torres Tea time mit Kerstin Schröder und Stefan Lubomirski hier auf dem Campus in Flensburg.

00:46:01: vielen dank!

00:46:02: Danke schön

00:46:03: danke auch.